Bühne

a farewell to flesh

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Benjamin Pohlig

Karneval hat viele Kulturen und Gesichter - viele sind maskiert. Ist die Maskerade das Versprechen jemand anderes zu sein – wenn auch nur für einen Moment? Finden wir im Karneval einen greifbaren Raum der Transformation, in dem bestehende Machtverhältnis momentan aufgehoben werden? Oder ist Karneval reiner Eskapismus? „a farewell to flesh“ nimmt sich der Anziehung und Bedeutung des Karnevals an, um zu untersuchen, ob jede Gesellschaft Räume benötigt, in denen transformative Kräfte freigesetzt werden können. Wir versuchen Theater zu solch einen Raum zu machen. Einen Raum, in dem es erlaubt ist zu träumen, und zu entwerfen, anders zu sein. Die offenen Proben zu „a farewell to flesh“ laden ein zu Festlichkeiten, irgendwo zwischen Karneval und gemeinsamen Tanz. Sie sind ein praktischer Versuch einer anderen Gemeinschaftlichkeit. Wir wollen lernen was uns Körper - dem Spiel der Masken preisgegeben - im Tanz miteinander über das Zusammensein im Allgemeinen lehren.

 von und mit Benjamin Pohlig, Lea Kieffer, Ben McEwen, Sunniva Vikor Egenes und Till Kolter. Unterstützt und gefördert durch die Einstiegsförderung des Berliner Senats und der Tanzfabrik Berlin.
  • Wedding 4
Uferstr. 23, 13357 Berlin Eintritt frei Bergaigne, Carnival Ball