Maddi Fuente Ubani (sie/dey) ist eine baskische, freischaffende, interdisziplinäre Künstler*in, die sich künstlerisch mit den Schnittstellen zwischen Körpergedächtnis, Stimm-/Klangarbeit und den damit verbundenen Landschaften, beschäftigt. Sie ist Mitbegründerin des Ore Ama Collective (masa madre, Sauerteig auf Baskisch), eines von Migrant*innen getragenen FLINTA*-Performance-Kollektivs, welches als Ort der gegenseitigen Unterstützung und künstlerischen Forschung als Reaktion auf die schwierigen Bedingungen in der darstellenden Kunst ins Leben gerufen wurde. Ihre jüngsten Arbeiten Homes & Songs und Subterráneas wurden bei den Berliner Festspielen, REFO und Hosek Contemporary präsentiert. Als Performerin arbeitet sie mit der Regisseurin Leila Patzies zusammen; als Choreografin realisierte sie zuletzt Tracing Echoes im Hamburger Bahnhof und I was together im Theater POOL. Zudem leitet sie FLINTA*-Bewegungssessions bei Neue Nachbarschaft/Moabit, unterrichtet Bewegungsforschung und -komposition an der Tanzfabrik Berlin und begleitet Menschen als Whole Journey Doula.