Tanzfabrik
Berlin
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Photo: Nora Amin

UnlOcking

Workshop mit Nora Amin
Im Rahmen von Sommer Tanz 2020 - Meeting Live!

Ein Workshop für alle mit dem Wunsch nach Empowerment und sich auszudrücken, dem Willen zur Transformation und dem Glauben an Offenheit und Austausch. Nora Amin wird in einer Reihe von Übungen, Bewegungshypothesen und Improvisationen die innere Stimme und die Verkörperung der persönlichen Erinnerung erforschen und sich dabei auf Schmerz- und Konfrontationserfahrungen konzentrieren. Gerade jetzt spricht dies unsere aktuellen Erfahrungen an, setzt Erinnerungen an Schmerz, Angst und Isolation frei und bietet eine zeitgemäße Gelegenheit in Austausch zu kommen und ZUSAMMEN zu SEIN, in einem echten Studioraum, wobei wir mit der Situation vorsichtig und bewusst umgehen. Ausgehend von dieser Praxis werden die Teilnehmenden dabei unterstützt, ihre Körpersprache mit dem eigenen Vokabular aus Emotionen und Körperbewegungen zu gestalten, um damit zu versöhnen, miteinander zu teilen, und persönliche Soli und Gruppenarbeiten als performatives Statement und als Heilungsabenteuer entstehen zu lassen. Für all diejenigen, denen es um tiefgreifende Tanzerfahrung geht, die über den Körper hinausgeht, die Emotionen mit dem Körper verbindet, Zeugnis durch Choreografie ablegt und sich mit dem Sozialen und Politischen verbindet.

BITTE BEACHTEN: Aufgrund der aktuellen Hygienemaßnahmen ist der Workshop auf max. 15 Personen beschränkt.

Nora Amin

Nora Amin ist eine ägyptische Performerin, Choreografin, Theaterregisseurin, Autorin & Tanzlehrerin, die in Berlin lebt. In ihrer choreografischen Arbeit wie auch in ihrem Schreiben und ihrer Forschung nimmt sie eine feministische Perspektive ein und sucht nach persönlichen Autorschaften und Signaturen, die Tanz und Performance entweder in ein politisches Medium des Widerstands oder in ein Feld intersektionaler Heilung verwandeln können. In ihrem gesamten Werk setzt sie den kritischen Diskurs ein, um koloniale Muster zu demontieren, die in der Tanzpädagogik und im Wissen wiederverwertet werden, oder um eine authentische choreografische Sprache zu konstruieren, die die Reise der Identität durch Unterdrückung, Objektivierung und Beschämung reflektiert. Ihr jüngstes Buch "Dance of the Persecuted" rekonstruiert die Geschichte des Baladi-Tanzes in Ägypten aus einer feministischen Perspektive, die Kolonialität mit Kapitalismus und Patriarchat verbindet.

Level: Offen
In englischer Sprache
Nicht barrierefrei
Kosten: 180€
Anmeldung hier.