Wie schaffen wir beim Tanzen Raum für Entscheidungen? Wie kann man ganz in das, was man tut, eintauchen, Empfindungen, Vorstellungen, Gefühle und Handlungen wahrnehmen und seinen Tanz von innen heraus choreografieren? Wie können sich die kleinsten Gesten bis hin zu den längsten Bewegungsabläufen absichtsvoll, geformt und artikuliert anfühlen?
In diesem Workshop werden wir diese Themen durch Improvisation und „Instant“ Komposition erforschen, allein, als auch zu zweit und in Gruppen. Wir werden lernen, präsent zu sein für das, was im Moment entsteht, um bewusst zu entscheiden, welchen Impulsen wir folgen, erweitern und manifestieren wollen. Wir werden einzelne Bilder erforschen und einzigartige Tänze um sie herum weben. Wir werden Muster aufbauen und gewohnheitsmäßige Entscheidungen auflösen. Wir werden tief in unsere brennenden Fragen eintauchen und sehen, wie der Tanz zu einem Orakel wird, das auf neue Möglichkeiten hinweist. Vielleicht erkennen wir die Wahl, die sich in jedem Moment bietet, und entscheiden uns, sie zu treffen. Diese Praxis hat ihre Wurzeln in meiner 15-jährigen Arbeit mit Träumen und Bildern sowie in einer fortlaufenden Improvisationspraxis mit Cranky Bodies a/Company und zuvor mit Rosalind Crisp.