Dieser Workshop stellt die Fragen: „Wie hängen Regelbruch, Scheitern und Potenzial zusammen?“ und „Was, wenn Scheitern nicht das Ende, sondern ein Anfang ist?“ Wir beschäftigen uns mit kollektiven Überlebensstrategien, die sowohl praktisch als auch fantasievoll sind und auf queere Liebe ausgerichtet sind – damit wir gemeinsam gedeihen können. Wir werden Unruhe stiften, Komplexität aushalten und Fertigkeiten entwickeln: von Antizipation und Reflexen über Vor-Kuss-Praktiken bis hin zu Zusammenarbeit statt Wettbewerb, körperlichen und relationalen Auswirkungen, der Dynamik eines kollektiven Körpers, gemeinsamem Schwitzen, Berührung, Raum, Zärtlichkeit, Mut, Grenzen überschreiten, Quickie-Liebe und mehr. Wir schulen Fähigkeiten, die uns helfen, potenziell lebensbedrohlichen Herausforderungen zu begegnen, und hinterfragen, welche Regeln wirklich existieren. Dabei üben wir, eigene Regeln – offen oder verdeckt – zu formulieren und zu brechen, um uns und unser Leben freier zu gestalten. *Break Every Rule* knüpft an unsere fortlaufenden Forschungsfragen an: „Was können wir gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich ist?“ und „Was wird möglich, wenn Liebe stärker ist als Angst?“
Dieser Raum ist queerer, trans- und BIPoC-zentriert. Basierend auf unseren intersektionalen Identitäten greifen wir auf Praktiken wie Kontaktimprovisation, Improvisation, Brazilian Jiu Jitsu, Feldenkrais®, Kung Fu, Tanz, Performance, Beziehungsarbeit, Imagination, Spiel und Aktivismus zurück. Wir laden Sie ein, sich auf eine gemeinsame Reise einzulassen – eine Reise des Sich-Verliebens –, die uns auf eine Weise verändert, die uns in der Welt mehr Kraft und Raum verleiht. Mit Achtsamkeit durchqueren wir die komplexen, risikoreichen Realitäten von rassifizierten und geschlechtlich geprägten Körpern in Beziehung zueinander.
Danke, Tina Turner, für deine Songtitel, die uns immer wieder inspirieren.