Inspiriert von der Idee der Anthropologin Anna Tsing, „Freude am Ruin zu kultivieren“, sowie anderen feministischen Ansätzen, begeben wir uns auf eine Reise durch soziale und ökologische Kontexte in ständiger Krise. Durch Tanz, Schreiben und Zeichnen erforschen wir choreografische Ansätze, die das Soziale, das Vergnügen sowie den individuellen und kollektiven Körper thematisieren. In Gruppen, Duetten und Solos nutzen wir den Körper als Material, um eine Vielfalt an Zuständen, Bewegungen und Emotionen zu vermitteln. Wir werden zu Pop- und Technomusik schwitzen, in somatische Tänze eintauchen, Berührung als sensiblen und politischen Akt erforschen und erleben, wie unsere Körper ein Ort der Freude und des Widerstands sein können. Schreiben und Zeichnen dienen dazu, unsere Tänze und Erfahrungen zu dokumentieren. Jede Session beginnt mit einem körperlichen Aufwärmen, gefolgt von Bewegungs- und Tanzimprovisationen, und endet mit einer Phase des Zeichnens, Schreibens oder gemeinsamen Reflektierens.