Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

21.07.2025—25.07.2025

Embodying Critical Situation: Improvisation and composition workshop

Workshop
mit Abhilash Ningappa
Ort:
Kreuzberg 1
Möckernstr. 68
10965 Berlin
Termine:
Info:
Level: offen
in englischer Sprache
Preis: 240/210€*  

Beschreibung

In diesem Workshop erforscht Abhilash Ningappa die Schnittstelle zwischen Kampfkunst und zeitgenössischem Tanz und leitet die Tänzer*innen dazu an, sich durch Komposition und kreative Reaktion Bewegungsoptionen zu erschließen. Beginnend mit einem gründlichen Aufwärmen werden die Teilnehmer*innen in Bewegungspraktiken einbezogen, die von Kalari Payattu und zeitgenössischen Tanztechniken beeinflusst sind, um dann zu einer verfeinerten Improvisation überzugehen. Ningappas Forschung befasst sich mit Sinneswahrnehmungen, die mit frühen Erfahrungen und dem Gedächtnis verbunden sind. Der Workshop legt den Schwerpunkt auf Atem, Geschwindigkeit und Energie und fördert die Verbindung zwischen dem Körper, dem Raum und anderen. Die Teilnehmer*innen erstellen Partituren, um Ereignisse zu simulieren, und lassen sich dabei von den Instinkten des Körpers leiten, bevor der Verstand reflektiert. Dieser Ansatz ermutigt dazu, Emotionen anzuzapfen, um durch Räume zu navigieren, die von vergangenen Erfahrungen geprägt sind. Durch Aufgaben und Partituren üben die Tänzer*innen, den Geist vom Körper zu lösen, um spontane Reaktionen zu ermöglichen. Der Workshop ermöglicht es den Teilnehmern, Erinnerungen mit neuen Perspektiven wiederzugeben und fördert das Bewusstsein für Übergänge zwischen emotionalen Intensitäten.
Biografien

Abhilash Ningappa

Abhilash Ningappa (IN) ist Künstlerischer Leiter und Dozent von Play Practice Artists Residency: India. Er studierte bei SEAD Salzburg und erhielt einen Post Masters in APASS Advanced performance and scenography studies in Belgien. Er praktiziert Yoga und unterrichtet Kalari Payattu und Zeitgenössischen Tanz in Indien und weltweit, u.a. in La Caldera und Nunart Spanien, für Compagnie Thor - Thierry Smits Brüssel, Royal Conservatoire Antwerp, I-dance Hong Kong, Marameo Berlin, Hofstra University New York und Brown University Providence. Er arbeitete u.a. mit Constanza Macras in "Back to the present" und " The Past" und mit Katie Duck. Er erhielt den Pecda Award für seine choreografische Arbeit "Architect of self destruction". Weitere Stücke sind " No Speaking Solo", das beim Isadora Festival in Russland gezeigt wurde, "too far east is west" und "Disposable Heroes" mit dem Bangalore Dance Collective. www.playpractice.in