Wenn wir improvisieren, wie halten wir das, was uns bewegt, fest? Wie würden wir es für uns selbst definieren? In diesem Workshop werden wir die Beziehung zwischen Bewegung und der Art und Weise, wie wir sie artikulieren, untersuchen. Durch angeleitete Übungen werden wir daran arbeiten, das auszudrücken, womit wir uns beim Bewegen und Improvisieren beschäftigen - sei es in Worten, Formen, Texturen oder anderen Formen -, um mehr Klarheit und Präsenz zu erlangen und die Fähigkeit, unser Material zu entwickeln, mit ihm zu spielen und es wieder aufzugreifen.
Wir beginnen mit einem somatisch basierten Warm-up, bei dem wir uns auf das Gefühl einlassen, uns mit dem Boden verbinden und uns auf die anderen in der Gruppe einlassen. Danach tauchen wir in längere, angeleitete Improvisationen ein, schreiben, beobachten und tauschen unsere Reflexionen aus. Diese Praxis lädt zu einem tieferen Verständnis dessen ein, wie wir Bewegung identifizieren und konzeptualisieren und wie dies unseren Tanz prägt. Es ist eine verkörperte Erkundung der Improvisation als choreografische Denkweise.