Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

21.07.2025—25.07.2025

Meaningful movement

Workshop
mit collective 三 (3)
Ort:
Kreuzberg 1
Möckernstr. 68
10965 Berlin
Termine:
Info:
Level: Mittelstufe/ Fortgeschrittene
in englischer Sprache
Preis: 240/210€*  

Beschreibung

Ein zeitgenössischer Tanzworkshop, der die bewusste Bewegung erforscht, indem er unsere persönliche Identität als Bewegende formt. In der Erkenntnis, dass Bewegung das Gehirn beeinflusst, werden wir Bewegung durch Bilder, Worte, Empfindungen und Erinnerungen entschlüsseln und so eine tiefere, essenziellere Verbindung zu unserem Körper herstellen. Der erste Teil des Workshops konzentriert sich auf das Aufwärmen der Gelenke und der Wirbelsäule und steigert allmählich Rhythmus und Komplexität. Wir werden abwechselnd am Boden und auf verschiedenen Ebenen arbeiten, um einen intelligenten, reaktionsfähigen Körper vorzubereiten, der in der Lage ist, neue kinetische Bahnen zu navigieren. Im zweiten Teil werden wir uns mit der choreografischen Komposition befassen und dynamische Variationen, Bewegungsqualitäten und tonale Veränderungen erforschen. Jede*r Tänzer*in wird die Bedeutung und den Wert hinter seinen/ihren Bewegungen analysieren, um eine authentische Beziehung zum kinetischen Material zu entwickeln. Diese Forschung fordert sowohl Körper als auch Geist heraus, indem sie einen erfahrungsbasierten Ansatz zur Interpretation verfolgt, der über die bloße Ausführung von Schritten hinausgeht und einen tieferen Ausdruck und eine größere Präsenz verkörpert
Biografien

collective 三 (3)

"Kollektiv 三 (3) "ist ein multidisziplinäres, internationales Trio bestehend aus: Jasmin Schaitl (AT), Akemi Nagao (JP/DE) und William "Bilwa" Costa (US).
Die drei Künstler kollaborieren seit Februar 2013 in unterschiedlichen Konstellationen miteinander. Als Trio begann ihre Zusammenarbeit mit einem Research im März 2014 in Tanzfabrik, Berlin. Ihr Debut, mit der Performance *movement-sound-action *fand in EchoBücher, Berlin statt.

Akemi Nagao (JP/DE) ist eine in Berlin lebende japanische Tänzerin und Choreografin. Mit dem Tanzen begann sie als Dreijährige, es folgten Ballett, Street Dance, Soul Dance, Capoeira, zeitgenössischer Tanz und Improvisation. Seit 2007 lebt sie als freischaffende Tämzerin in Deutschland und arbeitete u.a. mit Choreografen wie Micha Purucker, Eva Baumann und Louise Wagner. Seit 2013 sie arbeitete als Gast Tänzerin für das Gerhart Hauptmann Theater, Görlitz-Zittau. In Zusammenarbeit mit Ingo Reulecke, Fatou Traore, WillIam „Bilwa“ Costa, Leo Duplex, Yannick Dupont, Louis Evrard, Dietmar Kirstein, Adam Plutz Melbye, Jasmin Schaitl, Michael Tuttle und viele weiteren Künstlern performte sie Instant composition in Berlin, Brüssel, Wien und Japan. Sie trat u.a. auf im Radialsystem V Berlin, auf der Ruhr Triennale Essen, dem Folkwang Museum Essen, im Theater Hebbel am Ufer/Berlin, den Sophiensaele Berlin und dem Kunstfest in Weimar. 2012 hat sie eine Förderung von Bremerhaven für das Stück „A Step“ bekommen und wurde im April 2014 als Gastkünstlerin an die Universität für angewandte Kunst in Wien eingeladen.
William “Bilwa” Costa (US) ist als Künstler, Performer, Kurator, Organisator und Lehrer, in Performance, Performing Arts, Sound Art, und bildender Kunst, auf internationalem Niveau tätig. Improvisation und Kollaboration sind essentielle Elemente seiner Tätigkeit. Er organisiert Performance- und Research Projekte sowie Labs, für und mit Künstlern, um einen interdisziplinären Austausch zu fördern. Seine musikalische Praxis beinhaltet elektro-akustische Improvisation (Solo und Ensemble) sowie Komposition. Bilwa performt, leitet Workshops, unterrichtet und organisiert in Nord Amerika, Europa und Australien.
Jasmin Schaitl (AT) ist Performancekünsterin mit einem abgeschlossenen Studium an der Universität für angewandte Kunst, Wien. In ihrer Diplomarbeit analysierte sie das Thema der Repräsentation von Performance Kunst. Daher beschäftigt sie sich insbesondere mit skulpturalen Aspekten, die während und nach einer Performance sichtbar werden. In ihren Langzeitperformances, legt sie ihre Hauptaugenmerk auf die individuelle Wahrnehmung des Zeitverstreichens und unterstützt diese durch Repetition und slow-motion Handlungen. Anstatt mit Narrativen zu arbeiten, reduziert sie ihre Aktionen auf die notwendige Essenz und Einfachheit bestimmter Bewegungsabläufe. Jasmin Schaitls Repertoire reicht von Solo Performances, über transdisziplinäre Kollaborationen, Duo-Performances, Workshops über Ausstellungen bis hin zur Kuration von Performance Serien in Europa, Zentral Amerika und Brasilien.