Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

27.12.2025—30.12.2025

The Ancestral Body - A Ritual Dance-Theatre Workshop

Workshop
mit collective 三 (3)
Ort:
Kreuzberg 1
Möckernstr. 68
10965 Berlin
Termine:
Info:
Level: offen
in englischer Sprache 
Preis: 220€/190€* 

Beschreibung

Was wäre, wenn dein Körper sich an etwas erinnern würde, das älter ist als du selbst? 
THE ANCESTRAL BODY – ein ritueller Tanztheater-Workshop mit Allegra Ceccarelli, inspiriert vom balinesischen Tanz und der Weisheit der Ahnen. Offen für Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Bewegungskünstler*innen und Kreative. Gewinne deinen Körper als Gefäß der Erinnerung, Kreativität und Transformation zurück. Durch energetische Stimm- und Körpertechniken, asymmetrische und ausdrucksstarke Bewegungen, Gesänge, animistische Rituale, Maskenarbeit, Meditation und Atemarbeit wecken wir eine tiefere Intelligenz – wo Ritual auf Performance trifft und das Alte auf das Jetzt. Schenke dir zum Jahresende einen Moment der Pause, zum Loslassen, von Dingen, die dir nicht mehr dienen, und trete mit Klarheit und Absicht in den neuen Zyklus ein. Entdecke die Manifestations- und Kreativpraktiken, um sich mit deinen Wünschen und Träumen in Einklang zu bringen. Komm, wie du bist. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur Neugier und der Wille, sich zu bewegen, zu atmen und aus einer tieferen Ebene heraus zu schaffen. Bist du bereit, in die Zukunft deiner Vorfahren einzutreten?
Biografien

collective 三 (3)

"Kollektiv 三 (3) "ist ein multidisziplinäres, internationales Trio bestehend aus: Jasmin Schaitl (AT), Akemi Nagao (JP/DE) und William "Bilwa" Costa (US).
Die drei Künstler kollaborieren seit Februar 2013 in unterschiedlichen Konstellationen miteinander. Als Trio begann ihre Zusammenarbeit mit einem Research im März 2014 in Tanzfabrik, Berlin. Ihr Debut, mit der Performance *movement-sound-action *fand in EchoBücher, Berlin statt.

Akemi Nagao (JP/DE) ist eine in Berlin lebende japanische Tänzerin und Choreografin. Mit dem Tanzen begann sie als Dreijährige, es folgten Ballett, Street Dance, Soul Dance, Capoeira, zeitgenössischer Tanz und Improvisation. Seit 2007 lebt sie als freischaffende Tämzerin in Deutschland und arbeitete u.a. mit Choreografen wie Micha Purucker, Eva Baumann und Louise Wagner. Seit 2013 sie arbeitete als Gast Tänzerin für das Gerhart Hauptmann Theater, Görlitz-Zittau. In Zusammenarbeit mit Ingo Reulecke, Fatou Traore, WillIam „Bilwa“ Costa, Leo Duplex, Yannick Dupont, Louis Evrard, Dietmar Kirstein, Adam Plutz Melbye, Jasmin Schaitl, Michael Tuttle und viele weiteren Künstlern performte sie Instant composition in Berlin, Brüssel, Wien und Japan. Sie trat u.a. auf im Radialsystem V Berlin, auf der Ruhr Triennale Essen, dem Folkwang Museum Essen, im Theater Hebbel am Ufer/Berlin, den Sophiensaele Berlin und dem Kunstfest in Weimar. 2012 hat sie eine Förderung von Bremerhaven für das Stück „A Step“ bekommen und wurde im April 2014 als Gastkünstlerin an die Universität für angewandte Kunst in Wien eingeladen.
William “Bilwa” Costa (US) ist als Künstler, Performer, Kurator, Organisator und Lehrer, in Performance, Performing Arts, Sound Art, und bildender Kunst, auf internationalem Niveau tätig. Improvisation und Kollaboration sind essentielle Elemente seiner Tätigkeit. Er organisiert Performance- und Research Projekte sowie Labs, für und mit Künstlern, um einen interdisziplinären Austausch zu fördern. Seine musikalische Praxis beinhaltet elektro-akustische Improvisation (Solo und Ensemble) sowie Komposition. Bilwa performt, leitet Workshops, unterrichtet und organisiert in Nord Amerika, Europa und Australien.
Jasmin Schaitl (AT) ist Performancekünsterin mit einem abgeschlossenen Studium an der Universität für angewandte Kunst, Wien. In ihrer Diplomarbeit analysierte sie das Thema der Repräsentation von Performance Kunst. Daher beschäftigt sie sich insbesondere mit skulpturalen Aspekten, die während und nach einer Performance sichtbar werden. In ihren Langzeitperformances, legt sie ihre Hauptaugenmerk auf die individuelle Wahrnehmung des Zeitverstreichens und unterstützt diese durch Repetition und slow-motion Handlungen. Anstatt mit Narrativen zu arbeiten, reduziert sie ihre Aktionen auf die notwendige Essenz und Einfachheit bestimmter Bewegungsabläufe. Jasmin Schaitls Repertoire reicht von Solo Performances, über transdisziplinäre Kollaborationen, Duo-Performances, Workshops über Ausstellungen bis hin zur Kuration von Performance Serien in Europa, Zentral Amerika und Brasilien.