„The Body The Player The Journey“ widmet sich Bewegungspraktiken, die das Wahrnehmungsrepertoire erweitern und dabei sensorisch-motorische, kognitive, subjektive und bildhafte Dimensionen des Lernens miteinander verbinden. Durch die Förderung einer körperlichen Intelligenz, die zugleich physisch, sensibel und reflektierend ist, entwickeln die Teilnehmenden Ressourcen, um ihren Tanz zu gestalten und ihre Authentizität zu leben. Durch Improvisationsverfahren, Spiele und Partituren stimuliert die Arbeit die angeborene Fähigkeit des Organismus zur Einstimmung und Resonanz und kultiviert innere und äußere Komplexitäten als ein vernetztes, sich selbst regulierendes und anpassungsfähiges Feld. Die Erforschung der Mobilität basiert auf der Perspektive des Körpers als dynamisches Netzwerk, wobei die Anatomie erfahrungsmäßig kartiert wird und dabei die Besonderheiten jeder Teilnehmer*in berücksichtigt werden. Die Arbeit vertieft den Blick auf strukturelle Materialitäten, Beziehungen und Nachhall. Die Prinzipien, die diese Praktiken leiten, sind: Systeme der Vernetzung, Biotensegrität, Schwerkraft und Körperachse, Spannungsverteilung und Tonmodulation, die Falten des Körpers, Spiralen, Multidimensionalität, Asymmetrien, Körperpulsation und Stoßdämpfung. Diese Praktiken helfen dabei, den Körper in Bewegung wahrzunehmen, zu integrieren und neu zu organisieren, und entwickeln Strategien, die festgefahrene Muster hinterfragen und Wege zu einer nachhaltigeren und authentischeren Bewegung eröffnen.