Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

13.11.2023—10.07.2026

Contemporary

Profitraining
mit Maria Colusi
Anmeldung
maria_colusi
Ort:
Kreuzberg 1
Möckernstr. 68
10965 Berlin
Termine:

    Beschreibung

    Diese Klasse fokussiert sich darauf neue Perspektiven zu finden, wie wir durch unsere Anwesenheit, durch Bewegung, die Interaktion und unsere Entscheidungen, den Raum um uns herum strukturieren bzw. neugestalten können. Wie verkörpern wir Ideen durch Formen / Bewegung? Was steckt hinter unserem Bewegungsverhalten und wie handeln, entwickeln und kommunizieren wir mit den anderen? Wie gehen wir vom Singular zum Plural, vom Innen zum Außen und vom Privaten zum Öffentlichen? Wie können wir in Bewegung unsere Identität begreifen? All diese Fragen unterstützen und bereichern die Praxis und erlauben uns, einen anderen Prozess zu zulassen.  
    Die Klasse beginnt mit einem angeleiteten, improvisatorischen Warm-Up. Dabei legen wir den Fokus auf die Integration von Atmung, Schwerkraft, dem Finden von Texturen und arbeiten mit Elementen wie Stützen, Rhythmen, Geschwindigkeitsänderungen und Koordination, um einen Dialog zwischen Aktion und dem Bewusstsein der spontanen Bewegung zu schaffen. Im zweiten Teil widmen wir uns der Verkörperlichung, Erforschung und Entwicklung verschiedene Bewegungsaufgaben oder Ideen, arbeiten an der zeitlichen und räumlichen Artikulation sowie an der Art und Weise, wie wir Bewegungsmaterial stimulieren können, um uns herauszufordern und unsere Entscheidungen und Kreativität zu fördern. Der dritte Teil konzentriert sich auf die Praxis der Instant-Komposition als Gruppenform, wobei alle zuvor erarbeiteten Elemente in einem spielerischen Rahmen verwendet werden.
    Biografien

    Maria Colusi

    Maria Colusi ist eine argentinische Tänzerin und Choreografin, die in Berlin lebt. Sie war Mitglied des Contemporary Ballet des Teatro General San Martín, der Tangokinesis Company in Buenos Aires sowie von Sasha Waltz & Guests. Anschließend begann sie, ihr eigenes künstlerisches Werk zu entwickeln. In ihrer Arbeit betrachtet sie Choreografie, Klang und Wahrnehmung als miteinander verbundene Bereiche, wobei der Schwerpunkt auf dem Körper als einem sensiblen und relationalen System in ständiger Veränderung liegt. Anstatt Formen darzustellen, untersucht sie in ihren Arbeiten, wie Bewegung in Echtzeit zur Konstruktion von Erfahrung und Realität beiträgt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im DOCK11, beim Soundance Festival im ACUD-Theater, beim Mercurio Festival in Palermo, beim Once Festival in Freiburg und im Delphi-Theater präsentiert. Sie erhielt Stipendien und Förderungen von der Akademie der Künste, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin sowie vom Dachverband Tanz Deutschland über DIS-TANZEN.