Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne

18.02.2015

to dance

Performance
von Christina Ciupke, Igor Dobričić
Im Rahmen von Open Spaces#1-2015
Foto: Anna Till
Ort:
Aula/Milchhof
Schwedter Str. 232
10435 Bln
Termine:

Beschreibung

Edition#1

Christina Ciupke und Igor Dobricic initiierten 2013 gemeinsam das Rechercheprojekt „(by)invitation“, das in einer Reihe konzipierter „choreografischer“ Situationen an unterschiedlichen Orten zu erleben war. Die Besucher wurden dazu (persönlich und öffentlich) eingeladen. In Christina Ciupkes neuem Format ”Editionen”, das künstlerische Kollaborationen vorbereitet und vertieft, entstehen Skizzen performativer Ideen oder Situationen. Für „Edition#1: to dance“ begegnen sich Christina Ciupke und der Dramaturg Igor Dobricic nun erneut in einem modifizierten, erweiterten Arbeitsprozess.

Ein Projekt von Christina Ciupke und Igor Dobricic | Produktionsleitung: Barbara Greiner. Gefördert durch die Kulturverwaltung des Berliner Senats in Kooperation mit Tanzfabrik Berlin.
Biografien

Christina Ciupke

Christina Ciupke (sie/ihr) ist eine in Berlin lebende Choreografin und Performerin. In ihren Arbeiten untersucht sie das fragile Gleichgewicht zwischen dem individuellen Körper und der ihn umgebenden Welt. Sie verwebt Spuren der Vergangenheit mit gegenwärtigen Wahrnehmungen und zukünftigen Vorstellungen. Ausgehend vom kinästhetischen Gedächtnis ihrer choreografischen Praxis setzt sie sich mit zentralen Elementen wie Zeit, Körper, dem Anderen und (Un-)Sichtbarkeit auseinander. Enge Kollaborationen mit anderen Künstler*innen spielen in ihren Arbeiten eine besondere Rolle. Sie hat einen Master-Abschluss in Choreografie von der Universität der Künste in Amsterdam.

Igor Dobričić

Igor Dobričić studierte Dramaturgie an der Academy of Dramatic Arts in Belgrad, (ehemaliges) Jugoslawien, und absolvierte einen Master of Theatre bei DasArts in Amsterdam, Niederlande. Er teilt sein Leben zwischen Berlin und Amsterdam und ist international als Dramaturg und künstlerischer Berater tätig, wobei er mit verschiedenen Choreograph*innen/Macher*innen (Nicole Beutler, Keren Levi, Christina Ciupke, Alma Sodeberg, Meg Stuart, Arkadi Zaides u.a.) zusammenarbeitet. In seiner Rolle als Professor und Mentor hat er ein langfristiges Engagement an der School for New Dance (SNDO) in Amsterdam und dem K3 Choreographic Center in Hamburg. Seit 2010 entwickelt er auch sein eigenes performatives Forschungsprojekt unter dem Titel TableTalks. In den letzten 7 Jahren wurde TableTalks in verschiedenen kulturellen Kontexten veranstaltet und präsentiert: von Amsterdam bis Stockholm, Kairo, Sao Paulo und Wien.