Tanzfabrik
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Foto: Sven Hagolani

The Way You Look (at Me) Tonight

Showing mit Claire Cunningham, Jess Curtis

Wie sehen wir einander an? Wie erlauben wir uns gesehen zu werden? Wie bestimmt unsere Körperhaftigkeit die Art, mit der wir die Welt um uns herum wahrnehmen? Wie sehr lässt sich unsere Sicht auf andere beeinflussen? Können wir lernen über Grenzen der Andersartigkeit hinwegzusehen? Der Choreograf und Performer Jess Curtis (US) und die Künstlerin Claire Cunningham (UK) geben einen frühen Einblick in ihr neues abendfüllendes Duett, das sich mit körperlichen Unterschieden auseinandersetzt. The Way You Look (at me) Tonight entsteht in Kollaboration mit dem gefeierten US-amerikanischen Wahrnehmungsphilosophen und Autor Dr. Alva Noë.

Choreografie: Claire Cunningham & Jess Curtis | Künstlerische Mitarbeit/Beratung: Dr. Alva Noë | Komposition: Matthias Herrmann | Video: Yoann Trellu | Produktionsleitung: Nadja Dias, Alec White, Julia Danila | Eine Auftragsarbeit für Unlimited 2016 (celebrating the work of disabled artists, using public funding by the National Lottery through Arts Council England), Arts Council of Wales, Creative Scotland and Spirit of 2012. In Koproduktion mit Claire Cunningham Projects, Jess Curtis/ Gravity, Tramway Glasgow mit freundlicher Unterstützung durch das British Council, Grants for the Arts San Francisco und die San Francisco Arts Commission, Cultural Equity Fund

Claire Cunningham

Claire Cunningham, Glasgow/UK. Entwickelt Multidisziplinäre Performances. Als einer der renommiertesten und annerkanntesten Britischen Künstlerinnern mit Behinderung, basiert die Arbeit von Cunninham meist in der Untersuchung und Nutzung/Mißbrauch ihrer Krücken, sowie der Erforschung des Potentials ihrer eigenen speziellen Körperlichkeit, mit bewusster Ablehung von traditionellen Tanztechniken (die für nicht-behinderte Körper geschaffen wurde) und dem Versuch sich in einer anderen Ästhetik als ihrer eigenen zu bewegen.  www.clairecunningham.co.uk

 

Jess Curtis

Jess Curtis, Choreograf, Performer und Dozent in Europa und den USA. Seine künstlerische Praxis zeichnet sich Experiment, Innovation, kritische Auseinandersetzung und Soziale Relevanz aus. Er arbeitet an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Popkultur. Mit der Performancegruppe Contraband, dem Kollektiv CORE und der experimentellen Zirkuskompanie Cahin-Caha, Cirque Batard entwickelte und tourte er multidisziplinäre Tanzperformances in den gesamten USA und Europa. Von 1998 bis 1991 leitete er gemeinsam mit Keith Hennessy und Michael Whitson den 848 Community Space. 2000 gründete Curtis seine eigene Company Jess Curtis/Gravity in Berlin und San Francisco. Er erhielt 2011 den Alpert Award für Choreografie und den Homer Avila Award für innovatives Arbeiten in inklusiven Performances. Curtis ist aktiver Akademiker, Aktivist im Bereich Tanz und Performance, unterrichtet in den USA und Europa, war Gastprofessor in den Universitäten Berkeley California und UdK Berlin. Er erhielt MFA Choreography und Ph.D. Titel in Performance Studies an der University of California at Davis. www.jesscurtisgravity.org