Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 4
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Julia Bührle-Nowikowa

Accumulalalation

Performance mit Irina Demina

Talk.Tanz.Show. Performance
Wie sieht die Interpretation einer Choreografie aus, die allein aufgrund von Texten vermittelt wird? Wie interpretiert man ein bekanntes Tanzstück nur auf Basis des geschriebenen Wortes darüber, das heißt ohne das Anschauen von Videoaufnahmen und ohne persönlichen Kontakt zu dem Choreografen? Bei dem neuem Projekt der Tänzerin und Choreografin Irina Demina ,Accumulalalation, geht es um diese zentralen Fragen und auch um die Erforschung der Übersetzbarkeit eines Mediums in ein anderes (Tanz-Text-Tanz). Wie verhält es sich in unseren Tagen mit der Autorenschaft und der Wechselwirkung zwischen der freien und uneingeschränkten Verwendung von künstlerischem Material bzw. der Einschränkung durch Copyright. Eine Reflexion über choreografische Remixe und Remakes zum aktuellen Zeitpunkt. Accumulalalation ist eine Talk.Tanz.Show über die Remix- und Remake-Kultur aus der Tanzperspektive, aber auch über Lernmethoden in Choreografie, Identitäten, Interpretationen, die Übersetzbarkeit vom Tanz-Text-Tanz, künstlerische Freiheit im zeitgenössischen Kunstmarkt, transformativer Kunst und nicht zuletzt über Copyright. “Remix means transformative work“(Lawrence Lessig)

In deutscher Sprache mit russischem Akzent

Idee/Choreografie/Performance: Irina Demina | Dramaturgische Assistenz/Texte: Sara Veit | Video: Karsten Wiesel | Licht: Ricarda Köneke | Öffentlichkeitsarbeit: Cecilia Amado | Dieses Projekt wird von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung und Alfred Töpfer Stiftung F.V.S. gefördert. Mit freundlicher Unterstützung von Golem, Tanzinitiative Hamburg e.V., K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, Tanzfabrik Berlin, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin.

Irina Demina

In Polen geboren, erhielt ihre Tanzausbildung an der Moskau Modern Tanz Schule und an der Contemporary Dance School Hamburg. Sie hat ein Studium der Philologie an der Moskauer Lomonossov Universität absolviert. Zur Zeit studiert an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch”/Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin (HZT) – MA Choreografie. Sie hat unter anderem mit den Choreografen Xavier le Roy, Angela Guerreiro, Halla Ólafsdóttir & John Moström gearbeitet. Seit 2008 entwickelt sie eigene Projekte und erhielt 2012 die Nachwuchsförderung der Kulturbehörde der Stadt Hamburg für das Projekt Hoomu Nite. Im Jahr 2013 erhielt sie zudem den dritten Preis im Wettbewerb „Das beste deutsche Tanzsolo“ im Rahmen des Euro-scene Festivals in Leipzig. Als Choreografin für Theaterproduktionen arbeitete sie unter anderem mit derTheaterregisseurin, Dramatikerin und Romanautorin Nino Haratischwili. Seit 2014 ist sie Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. www.irademina.wordpress.com