Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne

10.11.2015—11.11.2015

Constructing ruins

Performance
von July Weber
Im Rahmen von Open Spaces #3-2015
Collage: Julian Weber
Ort:
Uferstudios 5
Badstr. 41A
Uferstr. 23
13357 Berlin
Termine:

Beschreibung

In „constructing ruins“ verschränkt Julian Weber Formate von Ausstellung und Bühnenstück. Im Dialog mit der Musikerin Tarren Johnson arbeitet er an raumgreifenden und architekturbezogenen Skulpturen, die in ihrer Skizzenhaftigkeit und Fragilität die Reibungsflächen stellen, an denen sich die flüchtige Kraft des Tanzes manifestieren kann. Praktische und suchende Körper treffen auf die Skulpturen. Das resultierende, unkontrollierbare Fallen greift aktiv in die choreografischen Setzungen ein und führt zu einer wechselseitigen Formung zwischen Material und Körper.

17:00-20:00 Ausstellung   Wedding /Studio 5   Eintritt frei

Choreografie, Tanz, Szenografie: Julian Weber | Musik/Tanz: Tarren Johnson | Licht: Annegret Schalke | Szenografische Assistenz: Fabio Cirillo | Tanz: Enrico Ticconi, Ivan Ekemark | Produktion: Andrea Keppler | Eine Produktion gefördert durch das Nationale Performance Netz (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags und Tanzfabrik Berlin, District Kunst- und Kulturförderung, Brut Wien.

Biografien

July Weber

July Weber (*1986, DE, all pronouns) ist Choreograf*, Tänzer*, Kurator* und Bühnenbildner*. Weber hat Skulptur an der HBK Braunschweig und Akademie der Künste Wien, sowie Choreografie am HZT Berlin und an der Theaterschool in Amsterdam studiert. In den letzten 15 Jahren hat Weber eine eigene künstlerische Handschrift entwickelt, die formatübergreifend die Reibungsflächen zwischen Bild, Körper und Material auf ihr choreografisches Potential untersucht. 2015 gewann Weber den Berlin Art Prize, 2022 wurde er zur Tanzplattform eingeladen und hat über die Jahre unterschiedliche Residenzen und Stipendien erhalten. Weber gründete NEW FEARS – eine Galerie fürPerformance und Transdisziplinarität und gewann mit ihr 2023 den Preis für Projekträume in Berlin.