Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

01.06.2026—08.07.2026

Subtexts

Performance-Projekt
mit Manon Parent
Photo: Boris Nebyla
Ort:
Uferstudios 3
Badstr. 41A
Uferstr. 23
13357 Berlin
Termine:
Info:
Level: Bewegungserfahrung
Showing: 08.07.2026 / 21:00
In englischer Sprache, deutsche oder französische Übersetzung möglich

Kosten:
↪ Early Bird*: 230€ / erm.: 210€ / Profis: 185€
↪ Early Bird Kombi*: 295€ / erm.: 275€ / Profis: 255€ (Projekt + Contemporary Klasse)

↪ Regulär: 250€ / erm.: 230€ / Profis: 205€
↪ Kombi-Preis: 315€ / erm: 295€ / Profis: 275€ (Projekt + Contemporary Klasse)

*Early Bird bis 14.05.2026

Anmeldung: schule@tanzfabrik-berlin.de
Phone: 030.786 58 61

Beschreibung

In jedem von uns schlummern verborgene Subtexte. Bewegungen, Tänze, Worte, Geschichten, Lieder, die erst noch entdeckt und geteilt werden müssen. Welche Geschichten, von deren Existenz wir nichts wussten, entfalten sich vor unseren Augen und unter unserer Haut, während wir unseren Körper wahrnehmen und uns bewegen? Wie können wir sie erfassen, ohne ihre zarten Schmetterlingsflügel zu zerbrechen? Dieses Projekt ist eine experimentelle Baustelle, auf der wir die endlosen Rückkopplungsschleifen zwischen dem improvisierenden, wahrnehmenden Körper und dem Gebrauch von Worten untersuchen. Sowohl auf individueller als auch auf Gruppenebene. Wann und wo findet der Wechsel zwischen Schauspieler*in, Zuschauer*in und Autor*in statt; oder kann man all das gleichzeitig sein? Im Laufe der Probenwochen werden Parents Bewegungs-, Gesangs- und Schreibpartituren zu den Fäden eines Netzes, das durch den Raum und zwischen den Autor*innen/Darsteller*innen gewebt wird – eine kollektive Skulptur, die etwas offenbart, von dem wir nicht wussten, dass es erzählt werden wollte.

Zusätzlich findet eine Contemporary Klasse  mit Manon Parent statt 01.06.–08.07.2026 | Mo & Mi 18:15-19:45
In diesem offenen Kurs vermittelt Manon Parent Methoden, die es ihr ermöglichen, ihre Tätigkeit als interdisziplinäre Performerin aufrechtzuerhalten. Der Kurs umfasst körperliches Konditionstraining, somatische Wahrnehmung, räumliche Körperwahrnehmung und Stimmübungen. All dies zielt auf eine harmonischere Beziehung zwischen Körper und Geist und damit auf eine „Bereitschaft“ für das Unbekannte ab. Der zweite Teil des Kurses widmet sich der Improvisation – sowohl allein als auch mit anderen. Dabei werden kreative Ressourcen erschlossen und genutzt, während spontan angeleitete Bewegungsaufgaben ausgeführt werden. Gelegentlich können die Kurse auch Partner*innenübungen beinhalten.
Biografien

Manon Parent

Manon Parent ist eine klassisch ausgebildete Geigerin, Komponistin, Tänzerin und Choreografin. Die gebürtige Pariserin studierte am CNSMDP, am Junior Ballet de Genève und im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums in New York City bei Cedarlake. Sie arbeitete international mit Jefta van Dinther, Stephanie Thiersch, Neon Dance, Sergiu Matis, Ioannis Mandafounis, Ari Benjamin Meyers, Marina Abramovic, Alvise Sinivia, Jean P’ark und Alma Palacios zusammen und ging mit ihnen auf Tournee. Manon trat in Europa, Amerika, Afrika und Asien auf.Auf renommierten Bühnen wie dem Théâtre de la Ville Paris, Impulstanz Wien, dem Panorama Festival Rio, SiDance Seoul, der Gwangju Biennale, dem HAU Berlin und dem Bockenheimer Depot Frankfurt. Seit 2013 lebt sie in Berlin, wo sie ihre eigenen musikalischen und choreografischen Werke schafft. Weitere Informationen: https://www.manonparent.com/