Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 5
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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MeMe

Showing mit Olivia Hyunsin Kim

In „MeMe“ möchte ich mich mit Stereotypen nicht nur im Alltag, sondern auch in der Performance Szene auseinandersetzen. Dabei sollen Stereotypen nicht als einfache Parodie oder passive Opferrolle reproduziert werden. Ihre Körperlichkeit soll erkundet werden. Bekannte Abbildungen werden dem Zuschauer gezeigt, jedoch kommt ein Bild nie völlig an, sondert flüchtet ins nächste. Der Performer wird Teil des Bühnenbildes und Kostümes und vice versa. Bekannte Objekte kommen ihrer eigentlichen Funktion abhanden und werden ein Teil der Exotisierung vom Körper. Es wird der Frage nachgegangen ob dadurch nicht ein Spalt  sich für die ZuschauerInnen öffnet und sie nicht ihren eigenen Blick reflektieren können.

Konzept, Choreographie & Performance: O. Hyunsin Kim | Sound Design & Performance: Baly Nguyen | Bühnenbild & Licht Design: Lea Schneidermann | Kostüm: Kristin Gerwien | Dramaturgie: Wicki Bernhardt | Choreographische Assistenz: Ricarda Sowa| In Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Einstiegsförderung vom Berliner Senat, Hessische Theaterakademie und Gießener Hochschulgesellschaft. Mit der freundlichen Unterstützung der Tanzfabrik Berlin.

Das Showing ist auch Teil der Theaterscoutings Spielstätten-Tour U8 - Arterie der Avantgarde

Olivia Hyunsin Kim

Olivia Hyunsin Kim arbeitet als Choreografin und Performerin in Frankfurt und Berlin. Unter dem Namen ddanddarakim arbeitet sie in verschiedenen wiederkehrenden Konstellationen mit Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten an choreographischen Arbeiten mit genreübergreifenden Mitteln zu den Themen Körper, Identität, Postkolonialismus und intersektionalen Feminismus. Sie hat Tanz und Choreografie an der Falmouth University (Dartington College), am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der HfMDK Frankfurt mit Auszeichnung studiert. Zurzeit arbeitet sie an der „MeMe“ Serie. Der erste Teil „she came, she saw, she said: meme“ feierte bei den Tanztagen Berlin 2016 in den Sophiensælen Premiere und „MeMe – I see. Ah!“ bei neworks im ada Studio Berlin und flog bis nach Mexico. Der dritte Teil „Miss Yellow and Me – I wanna be a musical“ hatte am Mousonturm Premiere und wurde beim Sungmisan Theater Festival Seoul, Aufstand der Geschichten Chemnitz, dem Clinch Festival Hannover und in den Sophiensaelen Berlin gezeigt. Sie war 2016 und 2017 Finalistin für den Ponto Performance Preis und danceweb Stipendiatin 2017 bei Impulstanz. Im März 2019 hatte ihre neues Stück „Yellow Banana“ Premiere in den Sophiensaelen Berlin und dem Het Zuidelijk Toneel/Theater De Niuwe Vorst Tilburg, Niederlanden. 2018 war sie als Komoderatorin von der Dokuserie „Hello Asia“ in 6 Metropolen in Asien unterwegs und hat Millenials zu verschiedenen Themen interviewt. Von 2016 bis 2018 war sie Teil der feministischen Performanceband The Kill Joys und die Produktion „From Station to Station“ war in den Sbahnen in Frankfurt und Hanau während des IMPLANTIEREN Festivals 2018 zu sehen. Unter dem Namen ddanddarakim arbeitet sie in verschiedenen wiederkehrenden Konstellationen mit Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten an choreographischen Arbeiten mit genreübergreifenden Mitteln zu den Themen Körper, Identität und Feminismus. www.ddanddarakim.net

Eintritt frei