Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 14
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Andreas Harder

Becoming undone – Part II

Performance/Premiere mit WILHELM GROENER

Rechter Fuß ist rechte Hand. Linke Hand und rechter Fuß, der jetzt rechte Hand ist, halten Hände, während ich durch den Raum gehe. Das Knie ist der Kopf. Die Augen sind unter dem Knie angebracht und gucken auf die Rückwand. Schulterblätter sind jetzt Füße und versuchen zu gehen.

Das dreiteilige Projekt "becoming undone" beschäftigt sich mit Möglichkeiten evolutionärer (Ergebnis)Offenheit. Den ersten Teil des Zyklus haben WILHELM GROENER – Günther Wilhelm & Mariola Groener – im Sommer letzten Jahres als Hybrid zwischen Ausstellung und Performance im Kunstquartier Bethanien Berlin gezeigt. Nun wird »becoming undone – PART II« im Rahmen von "Open Spaces #1 – 2016" uraufgeführt. WILHELM GROENER verwandeln gemeinsam mit den Performer*
innen Anja Müller, Assaf Hochman und Sound-Performer Rudi Fischerlehner das Studio 14 der Uferstudios in eine Art Großlabor. In unterschiedlichen stationären Versuchsanordnungen werden die reaktiven und transformativen Qualitäten von Körpern und anderen Stoffen untersucht. Das zur Betrachtung stehende Material wird gebogen, verschoben, verknüpft und verwandelt, was das Zeug hergibt.

Konzept & Realisation: WILHELM GROENER - Günther Wilhelm & Mariola Groener | Performance: Rudi Fischerlehner, Mariola Groener, Assaf Hochman, Anja Müller, Günther Wilhelm | Technische Leitung: Andreas Harder | Produktion: Jana Lüthje | Eine WILHELM GROENER Produktion, gefördert durch die Basisförderung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten in Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin und dem Choreogra-phischen Centrum Heidelberg.

Dauer: 80 Minuten

Fr 26.2. Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung moderiert von Jan-Philipp Possmann.

Do 25. - So 28.2.  18:00-20:30  Video "becoming undone – Part I“  Foyer/Studio 13

 

WILHELM GROENER

Seit 2001 verbinden die Künstlerin Mariola Groener und der Tänzer Günther Wilhelm ihre Namen und Künste zum Label WILHELM GROENER. Mit einer Vorliebe für das Abseitige und Absurde verwenden sie in ihren Choreographien Elemente von Performance, Tanz und Installation. Die Stücke Vorgang benutzt, Paravent privé und Hotel Hassler wurden zur TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2002, 2006 und 2010 eingeladen. WILHELM GROENER sind in Berlin ansässig.