François Chaignaud schloss 2003 am Nationalen Konservatorium von Paris für Musik und Tanz ab. Er hat für verschiedene Choreografinnen, darunter Alain Buffard, Boris Charmatz, Emmanuelle Huynh und Gilles Jobin, getanzt. Sein erstes eigenes Stück entstand im Jahr 2004, seitdem betrachtet er den Tanz als eine globale Ausdrucksform. Seine Arbeiten zeichnen sich durch die Verbindung von Gesang und Tanz sowie durch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte aus, die sowohl in seinen eigenen Werken als auch in Kooperationen mit Künstler*innen wie Jérôme Marin, Marie Caroline Hominal und Théo Mercier sichtbar wird. Zwischen 2005 und 2016 arbeitete er mit Cecilia Bangolea zusammen, wobei mehrere Werke international präsentiert wurden. Im Jahr 2021 gründete er die Produktionsfirma mandorleproductions, die auf die Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie NinaLaisné, Marie-Pierre Brébant, Akaji Maro, Dominique Brun und Sasha J. Blondeau setzt. Zudem kreiert er auch Stücke für größere Performer-Gruppen, darunter „Soufflette“ (2018), „t u m u l u s“ (2022) und „In absentia“ (2024) mit Geoffroy Jourdain. Zuletzt schuf er die Stücke „Mirlitons“ mit Aymeric Hainaux und „Petites Joueuses“ und arbeitet derzeit an „Último helecho“ mit Nadia Larcher und Nina Laisné.