In diesem Workshop werden wir im Dialog tanzen, um Energie, Technik, Rhythmus, Form und vieles mehr zu verstehen und zu erforschen. Inspiriert von zeitgenössischem Tanz, Kampfkunst, Healing-Praktiken und fast vergessenen Kinderspielen werden wir unsere subjektive Anatomie studieren: Gelenke, Körperstruktur, Bindegewebe, Flüssigkeiten und andere subtile Kanäle des Körpers. Wir werden diese Prinzipien, Gesetzlichkeiten und Geschichten nutzen, um Zugänge zu unserer Improvisation zu ermöglichen, die blinden Flecken in unseren Bewegungen zu finden und gleichzeitig die Identität des Tanzes und uns selbst zu hinterfragen. Wie können wir Wissen aus einem Zustand des Nichtwissens heraus begegnen? Wie können wir eine offene und neugierige Haltung uns selbst gegenüber entwickeln – inspiriert von der Natur? Auf welche Weise gehen wir mit unseren Impulsen um? Wie prägt unsere innere Landschaft alles, was wir erleben und erschaffen? Wie können wir mit sensibler Intensität teilen, kommunizieren, lernen, verlernen, dekonstruieren und rekonstruieren? Dieser Workshop zielt darauf ab, individuelle Handlungsfähigkeit in eine Gruppendynamik zu bringen, in der Zuhören, Kommunikation, Verantwortung und Ökologie im Vordergrund stehen, sodass wir das Spiel so lange wie möglich spielen können, ohne dass es langweilig wird.