Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

03.08.2026—07.08.2026

Deep dive Reggaeton

Workshop
mit collective 三 (3)
Ort:
Kreuzberg 1
Möckernstr. 68
10965 Berlin
Termine:
Info:
Level: offen
in englischer Sprache
Preis: 250/220€*  

Beschreibung

Dieser 5-tägige Intensiv-Workshop lädt die Teilnehmer*innen dazu ein, Reggaeton als verkörperte und kulturelle Praxis zu entdecken – verwurzelt in Rhythmus, Erdung und Musikalität. Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Bewegungswerkzeugen sowie grundlegenden technischen Prinzipien erforschen wir Isolationen, Sprungkraft, Koordination und den bewussten Einsatz von Gewicht. Diese Elemente werden als Zugänge zu Präsenz, Ausdruck und körperlicher Klarheit im Tanz verstanden. Der Workshop widmet sich den physischen Grundlagen des Reggaeton und seiner engen Verbindung zu Groove und Musikalität. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer*innen praktische Impulse für Freestyle, Improvisation und die Entwicklung einer persönlichen Bewegungssprache. Neben explorativen Aufgaben werden im Verlauf der Woche choreografische Sequenzen vermittelt, deren Komplexität schrittweise wächst – von klar strukturierten Bewegungsphrasen bis hin zu vielschichtigen und dynamischen Kombinationen. Diese Choreografien dienen als kreativer Rahmen, um ein tieferes Verständnis für Reggaeton, seine musikalischen Strukturen und seine individuelle Interpretation im Tanz zu entwickeln.
Biografien

collective 三 (3)

"Kollektiv 三 (3) "ist ein multidisziplinäres, internationales Trio bestehend aus: Jasmin Schaitl (AT), Akemi Nagao (JP/DE) und William "Bilwa" Costa (US).
Die drei Künstler kollaborieren seit Februar 2013 in unterschiedlichen Konstellationen miteinander. Als Trio begann ihre Zusammenarbeit mit einem Research im März 2014 in Tanzfabrik, Berlin. Ihr Debut, mit der Performance *movement-sound-action *fand in EchoBücher, Berlin statt.

Akemi Nagao (JP/DE) ist eine in Berlin lebende japanische Tänzerin und Choreografin. Mit dem Tanzen begann sie als Dreijährige, es folgten Ballett, Street Dance, Soul Dance, Capoeira, zeitgenössischer Tanz und Improvisation. Seit 2007 lebt sie als freischaffende Tämzerin in Deutschland und arbeitete u.a. mit Choreografen wie Micha Purucker, Eva Baumann und Louise Wagner. Seit 2013 sie arbeitete als Gast Tänzerin für das Gerhart Hauptmann Theater, Görlitz-Zittau. In Zusammenarbeit mit Ingo Reulecke, Fatou Traore, WillIam „Bilwa“ Costa, Leo Duplex, Yannick Dupont, Louis Evrard, Dietmar Kirstein, Adam Plutz Melbye, Jasmin Schaitl, Michael Tuttle und viele weiteren Künstlern performte sie Instant composition in Berlin, Brüssel, Wien und Japan. Sie trat u.a. auf im Radialsystem V Berlin, auf der Ruhr Triennale Essen, dem Folkwang Museum Essen, im Theater Hebbel am Ufer/Berlin, den Sophiensaele Berlin und dem Kunstfest in Weimar. 2012 hat sie eine Förderung von Bremerhaven für das Stück „A Step“ bekommen und wurde im April 2014 als Gastkünstlerin an die Universität für angewandte Kunst in Wien eingeladen.
William “Bilwa” Costa (US) ist als Künstler, Performer, Kurator, Organisator und Lehrer, in Performance, Performing Arts, Sound Art, und bildender Kunst, auf internationalem Niveau tätig. Improvisation und Kollaboration sind essentielle Elemente seiner Tätigkeit. Er organisiert Performance- und Research Projekte sowie Labs, für und mit Künstlern, um einen interdisziplinären Austausch zu fördern. Seine musikalische Praxis beinhaltet elektro-akustische Improvisation (Solo und Ensemble) sowie Komposition. Bilwa performt, leitet Workshops, unterrichtet und organisiert in Nord Amerika, Europa und Australien.
Jasmin Schaitl (AT) ist Performancekünsterin mit einem abgeschlossenen Studium an der Universität für angewandte Kunst, Wien. In ihrer Diplomarbeit analysierte sie das Thema der Repräsentation von Performance Kunst. Daher beschäftigt sie sich insbesondere mit skulpturalen Aspekten, die während und nach einer Performance sichtbar werden. In ihren Langzeitperformances, legt sie ihre Hauptaugenmerk auf die individuelle Wahrnehmung des Zeitverstreichens und unterstützt diese durch Repetition und slow-motion Handlungen. Anstatt mit Narrativen zu arbeiten, reduziert sie ihre Aktionen auf die notwendige Essenz und Einfachheit bestimmter Bewegungsabläufe. Jasmin Schaitls Repertoire reicht von Solo Performances, über transdisziplinäre Kollaborationen, Duo-Performances, Workshops über Ausstellungen bis hin zur Kuration von Performance Serien in Europa, Zentral Amerika und Brasilien.