Tanzfabrik
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Photo: Robert Sweeny

Time to Meet: Alva Noë, Jess Curtis, Claire Cunningham

Talk von Alva Noë, Jess Curtis / Gravity († 11.03.2024), Claire Cunningham

"Time to Meet" ist eine Reihe von offenen Proben und Gesprächen, ein Begegnungsort für Austausch und Feedback über künstlerische Prozesse, dieses Mal im Rahmen des ‘Open Spaces’ Festival mit dem Philosophen Alva Noë und den Künstlern Jess Curtis und Claire Cunningham.

Playing the Periphery: Thoughts and Practices in Performance, Perception and Philosophy
Beschreibung nur in englischer Sprache verfügbar.

Performance mit Claire Cunningham & Jess Curtis "The Way you look (at Me) Tonight" .
Workshop mit Claire Cunningham & Jess Curtis "Watch me Watch You" .

Alva Noë

Alva Noë ist Schriftsteller und Philosoph und lebt in Berkeley und New York. Er schreibt über die Natur des Geistes und der menschlichen Erfahrung. Er ist der Autor von "Action in Perception" (MIT Press, 2004); "Out of Our Heads" (Farrar Straus and Giroux, 2009); und "Varieties of Presence" (Harvard University Press, 2012). Die zentrale Idee dieser Bücher ist, daß das Bewußtsein nicht etwas ist, das uns oder in uns geschieht. Es ist etwas, was wir tun. Alva's neues Buch über die Kunst und die menschliche Natur "Strange Tools" wurde von Farrar, Straus and Giroux am 22. September 2015 veröffentlicht. Alva erhielt seinen Ph.D. in Harvard im Jahr 1995 und ist Professor für Philosophie an der University of California in Berkeley, wo er auch Mitglied des Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und des Zentrums für neue Medien ist. Zuvor war er Distinguished Professor für Philosophie an der Graduate Center der City University of New York. Er war Philosoph-in-residence bei der Forsythe Company und hat auch mit den Tanzkünstlern Deborah Hay, Nicole Peisl, Jess Curtis, Claire Cunningham, Katye Coe und Charlie Morrissey zusammengearbeitet. Alva hat 2012 ein Guggenheim-Stipendium bekommen und ist ein ehemaliger Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er liefert einen wöchentlichen Beitrag zum National Public Radio Science-Blog 13,7: "Cosmos and Culture".

Jess Curtis / Gravity († 11.03.2024)

Jess Curtis starb unerwartet am Montag, den 11. März 2024 in San Francisco. 

Gravity kreiert außergewöhnlich einnehmende, körperbasierte Kunst, die sich mit Themen und Ideen auseinandersetzt, die für jeden, der einen Körper hat, relevant sind. Das Ensemble wurde im Jahr 2000 von dem Choreografen und Regisseur Jess Curtis gegründet. Curtis´ Arbeit ist beeinflusst von den Extremen der Lagerhaus-Performances in der Underground-Szene San Franciscos in den 1980er Jahren mit ikonischen Ensembles wie Contraband und CORE, genauso wie durch die Ausgelassenheit französischer Zirkusensembles wie Compagnie Cahin-Caha und einer Raffinesse, wie man sie an Staatstheatern in Berlin, London, Glasgow und anderen großen Kulturzentren findet. Gravitys innovative, zugängliche und experimentelle Arbeit befasst sich immer wieder mit Fragen der körperlichen Vielfalt, einschließlich Geschlecht, Sexualität und Behinderung.

Claire Cunningham

Claire Cunningham ist Performerin mit Sitz in Glasgow, Schottland und entwickelt multidisziplinäre Performances . Als einer der renommiertesten und anerkanntesten britischen Künstlerinnen mit Behinderung, basiert ihre Arbeit auf dem Studium und der Nutzung /dem Missbrauch ihrer Krücken sowie der Erforschung des Potenzials ihrer eigenen Körperlichkeit. Dies geht einher mit einem tiefen Interesse an der gelebten Erfahrung von Behinderung und ihren Auswirkungen nicht nur als Choreografin, sondern auch in Bezug auf gesellschaftliche Vorstellungen von Wissen, Wert, Verbindung und gegenseitiger Abhängigkeit. www.clairecunningham.co.uk

Eintritt frei