Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne
Bühne
Bühne
Wedding 5
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
Bühne
Bühne
Photo: Dieter Hartwig

Assembling the Object of Discomfort

Performance mit Christina Ciupke, Igor Dobricic, Boris Hauf

Über die Dauer der Performance geht die Stofflichkeit von Raum, Klang und Bewegung eine wechsel- seitige Verbindung ein und verdichtet sich zu einem (dreidimensionalen) Objekt. Es entsteht ein Schauplatz dieses Zusammenfügens und der allmählichen Transformation. Während das Objekt durch die Akkumulation von Aktionen nach und nach seine Form erhält, entzieht es sich gleichzeitig dem unmittelbaren Zugriff der Interpretation, was dem Gefüge etwas Ungreifbares und Rätselhaftes gibt. Wenn Unbehagen in Situationen auftritt, die wir nicht auf Anhieb verstehen, kann diese Arbeit eine gemeinsame Übung sein, Sinn in solch einem Unbehagen zu finden.

4.11. Öffentliche Generalprobe  19:00

6.11. Publikumsgespräch im Anschluss an die Veranstaltung
Mit Christina Ciupke, Igor Dobricic und Boris Hauf. Die Teilnehmer des Dance Intensive Programm der Tanzfabrik Berlin werden im Rahmen eines von Silke Bake geleiteten Seminars das Gespräch moderieren.

Performance, Bühne, Sound: Christina Ciupke, Igor Dobricic, Boris Hauf, Mehdi Toutain-Lopez | Produktionsleitung, PR: Barbara Greiner | Eine Produktion von Christina Ciupke in Koproduktion mit der Tanzfabrik Berlin, gefördert durch die Basisförderung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, den Kofinanzierungsfonds der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten und im Rahmen von apap – Performing Europe 2016-2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programme der EU.

Christina Ciupke

Christina Ciupke lebt als Choreografin und Performerin in Berlin. Ihre Projekte entwickelt sie  mit Künstler*innen aus dem Bereich Tanz und anderen Künsten. Innerhalb dessen entstehen spezifische Räume und Situationen, wo Nähe und Distanz, Intimität, Zeitempfinden und das Zusammensein von Zuschauer*in und Performer*in immer wieder neu verhandelt werden. Intensive Zusammenarbeiten verbinden sie mit den Choreograf*innen Nik Haffner, Mart Kangro, Jasna L. Vinovrški und Ayşe Orhon, dem Komponisten Boris Hauf, dem Dramaturgen Igor Dobričić und dem bildenden Künstler und Performer Darko Dragičević. 2013 erhielt Christina Ciupke einen Master of Arts in Choreografie (AMCh) an der Amsterdam School of the Arts. Von 2016 -2020 war sie mit der Tanzfabrik Berlin als Künstlerin im europäischen Netzwerk apap - advancing performing arts project vertreten.

Igor Dobricic

Igor Dobricic, born in Serbia, lives in Berlin. He completed his undergraduate studies in Theatre, Film, Radio, Television and Dramaturgy at the Academy of Dramatic Arts in Belgrade and attended a Master of Theatre at the DasArts in Amsterdam. From 1995 to 1999 he worked as a dramaturge at the Belgrade International Theatre festival (BITEF). In 1999 he moved to Amsterdam and worked until 2008 as the program officer for the arts at the European Cultural Foundation. In 2009 he received the position of fellow researcher at the Amsterdam School of the Arts where he articulated a long term project called Table Talks. From 2010 to 2011 he was the in-house dramaturge of Het Veem Theatre in Amsterdam. During this period he also regularly teaches dramaturgy, concept development and philosophy at the Amsterdam School for New Dance (SNDO). 
 As a dramaturge he is working internationally with choreographers and creators such as Guillaume Marie, Diego Gil, Jenny Beyer, Shannon Cooney, Meg Stuart amongst others. He is also active as an advisor and mentor with continuous engagements from different theatres and insitutions (K3, DasArts etc.). He is regularly invited to give workshops and lectures at Art/Dance Festivals and educational platforms as ImpulsTanz, Vienna; Tanzfabrik, Berlin and many more. His long standing professional interests lie in public events situated in the in-between of different contexts. Thus he moves between theatre and visual arts, professional and non professional status, individual and group work, aesthetics and ethics.

Boris Hauf

Multi-Instrumentalist, Komponist, Produzent und Performer Boris Hauf spielt Saxofon, Querflöte, Synths, Orgel, Computer und singt. Er komponiert für Bands, Solisten, große und kleine Ensembles, für Künstler*innen im Bereich Performance, Film und Video sowie Installationskunst. Von Boris Hauf sind mehr als 50 Veröffentlichungen auf CD, Vinyl und online erschienen. Hauf initiierte und kuratierte das jährliche Kompositions- und Improvisationsfestival Chicago Sound Map in Chicago und die Nachmittagskonzertserie Playdate in Berlin. An der UdK Berlin hat Boris Hauf einen Lehrauftrag. Er tourt weltweit in verschiedenen Bands und Ensembles so wie im performativen Kontext und – wenn notwendig – als Solist. Als Performer und Komponist arbeitet er seit Jahren eng mit den Choreograf*innen Christina Ciupke, Martin Nachbar und Karen Christopher zusammen. Aktuelle musikalische Projekte sind Couscous, Clark, Owl & Mack, Next Delusion, The Peeled Eye. Boris Hauf ist Keyboarder und Multi-Instrumentalist der legendären Band Naked Lunch. Darüber hinaus betreibt er das Label shameless. hauf.klingt.org

Uraufführung