Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 14
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13357 Berlin
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Foto: Roger Rossell

Underneath

Premiere/Performance mit Aline Landreau

In soziopolitisch und wirtschaftlich instabilen Zeiten haben wir zunehmend das Gefühl, als würde uns der Boden unter den Füßen weggezogen. In "Underneath" untersucht die Choreografin Aline Landreau dieses Gefühl, in dem sie die unterschiedlichen Bedeutungen von Fundament und (Unter-)Grund hinterfragt.
 "Underneath" ist eine Arbeit, in der zwei Tänzer ihren Zustand zwischen Vertikale, Horizontale und (Un-)Gleichgewicht verhandeln. Gemeinsam mit den Zuschauern sind sie hineinversetzt in eine vibrierende Klanglandschaft und ein sich stets veränderndes Licht - in einen Raum, der sich immer wieder verwandelt und in dem wir unserem Wunsch nach einem gemeinsamen und stabilen Grund begegnen.

Konzept, Choreografie: Aline Landreau | Performance, Stimme, Text: Sébastien Chatellier, Aline Landreau | Musik, Sounddesign: Antoine Monzonis-Calvet | Lichtdesign: Bruno Pocheron, Emese Csornai | Bühnenbild Beratung: Tiago Romagnani Silveira | Dramaturgische Beratung: Thomas Schaupp | Kostüm: Marion Montel | Stimmtrainer: Ute Wassermann | Technische Leitung: Bruno Pocheron |  Produktion: M.i.C.A. - Movement in Contemporary Art - DE, Charlotte Giteau & Sandrine Barrasso / Météores – FR  | Presse, Öffentlichkeitsarbeit: Barbara Gstaltmayr | Koproduktion: Tanzfabrik Berlin. Gefördert vom Berliner Senat für Kultur und Europa, Le Pad Angers, Honolulu Nantes (FR). Mit der Unterstützung von Region Pays de la Loire, die Stadt Nantes, CCNN - Centre chorégraphique national de Nantes, Wiesen. 55 Berlin, Fonds Transfabrik - deutsch-französischer Fonds für darstellende Künste.

Aline Landreau

Aline Landreau arbeitet als Choreografin, Performerin und Sounddesignerin. In ihren Projekten wie zum Beispiel in "Blur!" setzt sie sich mit den Befragungen und zugleich deren Bedingungen bezüglich der menschlichen Wahrnehmung auseinander. Aline Landreau präsentierte ihre Projekte auf dem Open Spaces Festival der Tanzfabrik Berlin 2015 und dem The Nest Festival in Bahrain sowie ihr Solostück "Vox", das sie 2016 choreografierte, bei den Tanztagen Sophiensaele Berlin und dem ImPulsTanz Festival Wien. Aline Landreau absolvierte ihre Ausbildung an der Formation d'Artiste Chorégraphique und nahm an dem Essais Master Programm der CNDC d'Angers unter der Leitung von Emmanuelle Huynh teil. Aline Landreau arbeitet sowohl als Performerin als auch als choreographische Assistentin für Choreografen wie Loïc Touzé und Emmanuelle Huynh sowie in letzter Zeit auch für Vincent Dupont - Mitbegründer der künstlerischen Plattform Météores zur Unterstützung der zeitgenössischen darstellenden Kunstszene mit Sitz in Nantes. Sie gibt regelmäßig Workshops, geleitet von einem kontinuierlichen Interesse für somatische Technik und Improvisation. Sie arbeitet derzeit zwischen Nantes und Berlin.  www.alinelandreau.com