Tanzfabrik
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Photo: Diego Agulló

Now and Then

apap production studio berlin · Performance · Premiere mit Christina Ciupke, Jasna L. Vinovrški

In »Now and Then« unternehmen Christina Ciupke und Jasna L. Vinovrški eine Zeitreise zurück zu den Anfängen des freien Tanzes. Sie blicken darin auf den Moment, in dem sich der Tanz erstmals in seiner Geschichte von den Institutionen gelöst hat. Um das damalige Zeitgefühl zu imaginieren, beschäftigen sie sich mit den Lücken und den fehlenden Informationen im historischen Kontext. Bei diesem Versuch, Zeit spürbar zu machen, beziehen die Choreografinnen auch ihre bisherigen Arbeiten mit ein. Unfolding temporal perceptions.

Di 20.2.  Aftertalk

Konzept, Performance: Christina Ciupke, Jasna L. Vinovrški | Lichtdesign: Martin Beeretz | Presse, PR: Lilly Schofield | Produktionsdramaturgie: Barbara Greiner | Eine Produktion von A lot of body GbR in Koproduktion mit der Tanzfabrik Berlin. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, konfinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

Christina Ciupke

Christina Ciupke lebt als Choreografin und Performerin in Berlin. Ihre Projekte entwickelt sie  mit Künstler*innen aus dem Bereich Tanz und anderen Künsten. Innerhalb dessen entstehen spezifische Räume und Situationen, wo Nähe und Distanz, Intimität, Zeitempfinden und das Zusammensein von Zuschauer*in und Performer*in immer wieder neu verhandelt werden. Intensive Zusammenarbeiten verbinden sie mit den Choreograf*innen Nik Haffner, Mart Kangro, Jasna L. Vinovrški und Ayşe Orhon, dem Komponisten Boris Hauf, dem Dramaturgen Igor Dobričić und dem bildenden Künstler und Performer Darko Dragičević. 2013 erhielt Christina Ciupke einen Master of Arts in Choreografie (AMCh) an der Amsterdam School of the Arts. Von 2016 -2020 war sie mit der Tanzfabrik Berlin als Künstlerin im europäischen Netzwerk apap - advancing performing arts project vertreten.

Jasna L. Vinovrški

 Jasna L. Vinovrški, geb. in Zagreb, arbeitet als Performerin, Choreografin und Lehrerin. Nach ihrem Abschluss an dder Essener Folkwang Hochschule hat sie als professionelle Tänzerin und Performerin für verschiedene europäische Tanzkompagnien gearbeitet. "Which Club?”, eine ihrer ersten Arbeiten, wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2006 erhielt sie das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und das DanceWeb-Stipendium des Goethe-Instituts. Im Jahr 2008 gründete sie zusammen mit ihrem Partner Clément Layes die Kompagnie Public in Private. Im Jahr 2012 erhielt Jasna ihren MA-Abschluss in Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT). Im Jahr 2014 wurde sie eingeladen, am zweijährigen EU-Kanada-Projekt "Migrant Bodies" teilzunehmen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ihr Solostück "Staying Alive", das seit 2016 auf Tournee in Europa, Kanada und New York ist. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit lehrt sie regelmäßig an Hochschulen und Instituten wie dem HZT in Berlin, der HfMT in Köln, der ADU in Zagreb und der Mimar Sinnan Universität in Istanbul.
Jasna setzt sich stark für die Schaffung alternativer Plattformen für Berliner Künstler*innen ein, insbesondere aus dem Tanz- und Performancebereich; u.a. hat sie an der Entstehung von "3AM Event", Montag Modus Klimata und Flutgraben-Performances mitgewirkt.
http://www.publicinprivate.com; https://www.facebook.com/publicinprivate/