Tanzfabrik
Berlin
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Photo: Anna Solé

(Un)Domesticated Bodies: Live Feed

Performance · Premiere mit Rosalind Crisp

»Live Feed« hat ganz bewusst fransige Kanten. Der Arbeitsprozess darf in die abendliche ‘Show’ hinüberschwappen und die unordentlichen Teile, die selbst wohl am liebsten außen vor geblieben wären, sind eingeladen, in das unberührte Herz des Stücks hineinzugrätschen, an ihm zu zerren.  Für »Live-Feed« hat Rosalind Crisp eine Kerngruppe von vier Tänzern eingeladen, die über langjährige Erfahrung mit ihrer Methode verfügen;  20 weitere Tänzer aus Berlin, denen Crisps Praxis nicht fremd ist, stoßen für diese Aufführung noch dazu. »Live feed« feiert Crisps lange Verbindung mit der Tanzfabrik und ihre fortwährende Zusammenarbeit mit vielen Tänzern in Berlin.

23.2. Artist Talk mit Rosalind Crisp 

Choreografische Methode, Regie: Rosalind Crisp | Tanz: Sunniva Egenes, Anna Nowicka, Céline Debyser, Max Fossati, Maya Dalinsky, Elise Brewer, Naïma Ferré, Daniella Eriksson, Käthe Kopf, Naama Ityel, Ana Jelušić, Adriana Josipovic, Rhiannon Newton, Nikolina Komljenovic, Martyna Lorenc, Susanne Martin, Diethild Meier, Andreas Müller, Lisa Nilsson, Benni Pohlig, Rain Saukas, Alexis Steeves, Ute Vetter, Kasia Wolinska | Technische Leitung, Licht: Marco Wehrspann | Künstlerische Mitarbeit: Andrew Morrish | Eine Produktion der Tanzfabrik Berlin, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, im Rahmen von Platform East - Berlin & Eastern Europe, unterstützt durch die Australische Regierung mit Hilfe des Ministeriums für Künste Catalyst - Australian Arts and Culture Fund und die Australische Botschaft.

Rosalind Crisp

Rosalind Crisp ist eine der führenden Tanzkünstlerinnen Australiens. Im Jahr 2016 verlieh ihr Frankreich den Chevalier de l'Ordre des Arts et Lettres (Dame of the Arts). Rosalind gründete das Omeo Dance Studio – ein Zuhause des experimentellen Tanzes in Sydney (1996-2004), und die Tanzfabrik hat seit vielen Jahren mit Rosalind's Company Omeo Dance zusammengearbeitet. Im Jahr 2003 wurde sie nach Paris eingeladen, als erste assoziierte Choreografin des Atelier de Paris-Carolyn Carlson (2004-2012). Seit über dreißig Jahren entwickelt Rosalind eine radikale physische Kritik am Tanz durch das Tanzen. Die Grundlage ihrer Praxis ist ihre konsequente Solopraxis und ihre langjährige Zusammenarbeit u.a. mit Celine Debyser, Max Fossati, Andrew Morrish, Bo Wiget und den Tanzwissenschaftlerinnen Isabelle Ginot und Susan Leigh Foster. Als Anerkennung für ihren Einfluss auf viele Generationen australischer Tänzer wurde sie 2014 von der University of Melbourne - VCA zum Ehrenmitglied ernannt. www.omeodance.com