Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 1
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Krump "N“Break Release

work in progress mit shifts – art in movement / David Brandstätter & Malgven Gerbes

Unser Körper erzählt unsere Geschichte. Er berichtet von unseren Wurzeln, unseren Lebensumständen und unserer Umgebung. Fünf TänzerInnen aus Frankreich und Deutschland und vier Tanzstile begegnen sich auf der Bühne. Sie lassen sich aufeinander ein, begeben sich in die Welt der Anderen und entwickeln eine gemeinsame Körper-Sprache. Der Furor des Krump, die virtuose Akrobatik des Break, die Durchlässigkeit des Release und die intensive Kommunikation des Contact bringen ihr je eigenes Vokabular mit – und bilden die Basis für eine Arbeit, die tief in die Biographien jedes einzelnen Tänzers vordringt. Wird diese Arbeit den Stil der Tänzer verändern? Wird sie die eigene Biographie verändern und damit auch die eigene unmittelbare Umgebung? Eines ist gewiss – aus dieser Begegnung entsteht eine neue Form intensiver Körperlichkeit. Ein neuer Tanz. Eine neue Bewegung. Und dies ist der erste Schritt zu einer neuen Welt.

Konzeption, ChoreografieMalgven GerbesDavid Brandstätter Tanz + Choreografische Mitarbeit: Raphael Hillebrandt, Alan Page, Waldo Pierre, Anthony Jean, Emlilie Quedrago-Ascencao Lima Coaching + Dramaturgische Beratung: Howard Cats Video: Christoph Lemmen Komposition: Ruth Wiesenfeld, David Brandstätter  Lichtdesign: Bruno Pocheron Licht/Technik: Mehdi Toutain-Lopez, Ruth Waldeyer Presse: Ruth Hundsdoerfer Grafik: Yoann Bertrandy Produktionsmanagement: Katja Kettner / Tine Elbel. Produktion: shifts art in movement  Koproduktion: Les Hivernales d’Avignon, Le Triangle – Cité de la Danse de Rennes, Fabrik Potsdam, Tanzfabrik Berlin, WIP – La Villette Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, Direction Régionale des Affaires Culturelles de Haute-Normandie, La Région Haute-Normandie, Institut Français.

shifts – art in movement / David Brandstätter & Malgven Gerbes

Malgven Gerbes studierte Architektur in Paris, arbeitete als Architektin, graduierte in Choreographie in ArtEZ Arnhem in den Niederlanden und gründete „shifs - art in movement“ gemeinsam mit David Brandstätter. Sie arbeitet als Tänzerin und Choreografin im Kreuzungsfeld von Medien, Bewegung, Schrift und Dokumentarvideoarbeit. Darüber hinaus unterrichtete sie Tanz und Choreographie in verschiedenen Universitäten, u. a. im HZT-Berlin, Dartington College of Arts, Korean National University of Arts, ArtEZ Arnhem, dem HZT Berlin.

David Brandstätter studierte Angewandte Musikwissenschaften in Hamburg. Er startete sein Studium der Choreographie in Arnhem am European Dance Development Centre (heute: ArtEZ). Vor Aufnahme seiner Tanzkarriere arbeitete er als professioneller Einrad- und Jonglierkünstler. David Brandstätter unterrichtet darüber hinaus Tanz und Choreographie in verschiedenen Universitäten, unter anderem: HZT Berlin, UdK Berlin, Dartington College of arts, Korean National University of Arts, ArtEZ Arnhem.

Beide zeigten ihre gemeinsame Arbeit in vierzehn Ländern, u. a. in den Sophiensaelen Berlin, der fabrik Potsdam, Tanzfabrik Berlin, DANCE 2010 München, Les Hivernales d‘Avignon, Gdansk Dance Festival, Festival Tours d' Horizons CCN Tours, Festival Pharenheit CCN Le Havre, beim Tanzfestival in Heilbronn, beim Seoul Art Festival in Südkorea, beim Festival Temps d’image in Rumänien, der Tanznacht Berlin und dem Kunstfest Weimar. Sie sind zur Zeit assoziierte Künstler bei du Triangle – Cité de la Danse de Rennes.

shifts- art in movement steht für den Wechsel von einem definierten Zustand in einen anderen und impliziert damit eine Dynamik des Übergangs. Der Name der 2007 gegründeten Künstlergruppe um Malgven Gerbes und David Brandstätter ist bezeichnend für ihre Arbeitsweise. Hinter der Gründung von shifts- art in movement steht die Überzeugung, dass ein ständiges Wechseln der Perspektive, eine Verlagerung des Gleichgewichts, eine Änderung der Ausgangsposition, das Verstellen externer Parameter und das Umschalten zwischen verschiedenen Ansätzen Bedingungen sind für jede ernst- und dauerhafte Auseinandersetzung mit der Kunst, der sie sich verschrieben haben. Die Choreografen Malgven Gerbes und David Brandstätter präsentieren Stücke, welche die Gewissheiten und auch die Ungewissheiten ihrer Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes auf den Teppich bringen und zur Diskussion stellen.