Tanzfabrik
Berlin
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Monumental. A solo dance work made with labour

Performance mit Martin Hansen

Ein Tanzsolo aus Geschichte, zum Leben erweckt durch Arbeit. „Monumental“ widmet sich der Rekonstruktion von Anna Pavolvas bahnbrechendem Solo „Der sterbende Schwan“ von 1905. Ausgehend von der Begegnung mit dem historischen Material erkundet Martin Hansen die Spannung zwischen der Erzeugung von Authentizität und Identität, zwischen Historie und Zeitgenossenschaft. Lassen sich die Toten zum Leben erwecken? Haben wir wirklich uns emanzipiert von den kanonischen Werken des Balletts? Wie nehmen wir Schönheit heute im Kontext des zeitgenössischen Tanzes wahr und brauchen wir sie? Auf der Suche nach der ungebrochenen Relevanz und Faszination eines markanten Moments der Tanzgeschichte bewegt sich „Monumental“ auf der Grenze der Konventionen von Lecture Performance, Rekonstruktion und Dokumentarischem Theater.

Choreografie und Tanz: Martin HansenMit freundlicher Unterstützung von Eric Green, Melanie Jame Wolf, Louise Pain und Augusto Siccardi und HZT Berlin.

Martin Hansen

Martin Hansen studierte am Victorian College of the Arts in Melbourne, Australien. In Australien arbeitete Martin in verschiedenen Kontexten und Funktionen, u.a. mit Kompanien wie Chunkymove (Gideon Obarzanek), Not Yet Its Difficult (David Pledger) und Hydra Poesis (Sam Fox). Er ist Mitbegründer von ‘Underpass’, einem Ensemble für Spontane Choreografie, deren Arbeiten in Melbourne und Berlin gezeigt werden mit Unterstützung von Arts Victoria, The Besen Foundation und dem Arts House. Darüber hinaus entwickelte Martin eine Arbeitsbeziehung zu Cobie Orger, aus der die Arbeiten Human Edit (2005) und The Lost Living (2010) hervorgingen. Außerdem entwickelt und/oder kollaboriert Martin in der Entstehung von Installationen, Filmen und anderen performativen Werken für AREA Gallery, The National Gallery of Victoria, Brunswick st Gallery und Dancehouse. Martin zeigte seine performative Installation Sport Macht Dick beim Melbourne Next Wave Festival kuratierten Programm ‘The Sports Club Project’ am Melbourne Cricket Ground im Mai 2010. In Europa hat Martin in zahlreichen Projekten und in verschiedenen Kontexten in Salzburg, Dublin, Wien, Düsseldorf und Warschau mitgearbeitet, u.a. tanzte er in Christoph Winklers Taste of Ra und dem Solo Baader.