Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne

15.09.2022—18.09.2022

Aeon III – Recall

Performance · Premiere
von Adam (aka Sandra) Man
Im Rahmen von Fold – Die erste Falte
Tickets
Photo: Sandra Man
Ort:
Brache Landsberger Allee
Termine:
Info:
Dauer: Performance 60–90 Minuten
Tickets: pay what you can (10€ / 15€ / 20€ / 25€) 
Ort der Performance: Brache Lichtenberg: Landsberger Allee 320, 10365 Berlin (neben Höffner)

Installation: ongoing Mi  18:30–21:00, Do–Sa 16:00-22:00 / So: 11:00–16:00

Performance und Installation können unabhängig voneinander besucht werden.

Beschreibung

Am 18.09.2022 fallen die Performance und der Artist Talk wetterbedingt aus.

Seit der Tanznacht 2020 findet «Aeon» jährlich auf einer der letzten und schönsten Brachen in Berlin statt. Benannt nach dem mythologischen Gott der Ewigkeit und der Maßeinheit für Erdzeitalter widmet sich «Aeon» der Zeit der Landschaft.

Mit «Aeon III» setzt die Künstlerin Sandra Man die gemeinsam mit Moritz Majce entwickelte Serie von Live Art Installationen fort und rückt das Gefühl für die Umgebung ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Wo sind wir, wenn wir da sind?

Auf der Brache in Lichtenberg öffnet sich in der Live Performance von Lisa Densem, Joséphine Evrard und Laura Siegmund mitten in der Stadt eine fremde Weite. In den Bildern der Installation in den Uferstudios stülpt sich das Raumgefühl nach innen, verdichtet sich zur Körperhöhle. Zwischen Grenzenlosigkeit und Nähe, Ausgesetzt sein und Geborgenheit findet in «Aeon III» unsere Geo-Existenz ihren Ausdruck.

Informationen zur Barriere-Freiheit
Sie können die Brache nicht als behinderte Person betreten, da sie voller Steine ist. Die Installation ist barrierefrei.
Bei weiteren Fragen zur Barriere-Freiheit, melden Sie sich gerne bei Juan Harcha per Mail unter: harcha@tanzfabrik-berlin.de oder per Telefon unter: 030-200 592 70.
Credits
Installation, Video, Text: Sandra Man | Choreografie, Live Performance: Lisa Densem, Joséphine Evrard, Laura Siegmund | Künstlerische Mitarbeit, Workshop-Leitung: Moritz Majce | Ko-Kuratorin: Daniela von Damaros | Dramaturgische Begleitung: Felicitas Zeeden | Tontechnik: Fernand Kelzer | Produktionsleitung: Micayla Smith, Tiphaine Carrère | Technische Leitung: Marc Lagies | Übersetzung: Anna Galt.
Eine Produktion von Moritz Majce + Sandra Man. Koproduziert von Tanzfabrik Berlin.
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCENETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.
Wir bedanken uns bei Möbel Höffner für die freundliche Genehmigung zur Nutzung des Geländes.


↪ WEITERE BIOGRAFIEN

Lisa Densem ist eine Performerin und Choreografin aus Neuseeland und arbeitet seit 1999 in Berlin. Sie war viele Jahre bei der Kompanie Sasha Waltz and Guests und arbeitete unter anderen mit den Choreographen Laurent Chétouane, Hanna Hegenscheidt, Jana Unmüssig, Roni Katz und Sergiu Matis.

Joséphine Evrard  ist in Frankreich geboren und aufgewachsen. Seit 1996 lebt sie als Künstlerin in Berlin und entwickelt ihre Arbeit als Choreografin, Performerin und Coach. Unter anderen hat sie mit Meg Stuart, Irena Tomazin, Andreas Müller und Darko Dragičevič zusammengearbeitet. Ihr letztes Stück «The Root, dérives poétiques» entstand 2016 und wurde in den Sophinesaele / Berlin gezeigt. 

Laura Siegmund studierte am artEZ Institute of The Arts, Niederlande. Hiernach ging sie für ein Engagement bei Sasha Waltz nach Berlin. Enge Zusammenarbeiten der letzten Jahre gab es mit der Choreografin Margret-Sara Gudjonsdottir, der Künstlerin Sandra Man, dem Puppenspieler Tibo Gebert und der Regisseurin, Bühnen- und Kostümbildnerin Mirella Weingarten.
Biografien

Adam (aka Sandra) Man

Adam Man (er/dey) arbeitet mit Performance, Video und Text. In seinen Arbeiten treten Publikum, Performer*innen und Landschaften in unmittelbare Beziehung. Nähe wird zu künstlerischem Material und die Umgebung zum Erfahrungsraum. Durch Choreografie, Sprache und Video entstehen Live Environments – offene Gefühlsräume, in denen sich eine gemeinsame Sensibilität für die Erde entfalten kann. Adams Arbeiten werden unter anderem in der Tanzfabrik und den Sophiensaelen (Berlin), im brut (Wien), beim Metropolis Festival (Kopenhagen) und im Kunstraum Lakeside (Klagenfurt) gezeigt.