Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 14
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Edita Sentic

(Un)Domesticated Bodies: Live feed

Showing von Rosalind Crisp
Im Rahmen von Open Spaces/Sommer Tanz 2017

Rosalind Crisps Tanzpraxis hinterfragt die Hegemonie von Trainings, die den Körper der Tänzer mit automatisierten Mustern prägen und die Künstler so in der Vergangenheit gefangen halten. Ihre beständige Arbeit an der Dekonstruktion des im zeitgenössischen Tanz vorgegebenen Glossars und ihre anhaltende physische Kritik an diesen Ablagerungen, die den Tanz zum Museum erlernter Bewegung werden lassen, hat sich längst in ihren Körper eingeschrieben.
In dieser ersten Phase von “Live feed” lädt Crisp eine kleine Gruppe von Tänzerinnen ein, die mit ihrer Praxis vertraut sind, um die aus der Methode hervorgegangenen Erfahrungen zu befragen und ihr Bewusstsein für die verkörperlichte Erinnerung weiter zu schärfen. Die Performerinnen spüren den Schichten der “Tools” und ihrer eigenen Autonomie in der Praxis nach. Premiere im Februar 2018.

Konzept: Rosalind Crisp | Von und mit Sunniva Egenes, Anna Nowicka, Céline Debyser & Gäste | Die Tanzfabrik Berlin produziert “Undomesticated Bodies: Live feed”, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Das Projekt ist Teil der Platform East - Berlin & Eastern Europe, eine Plattform für Australische Künstler und Australisch-Europäische Zusammenarbeit, kuratiert von Rosalind Crisp/Omeo Dance. Unterstützt durch die Australische Regierung mit Hilfe des Ministry for the Arts’ Catalyst - Australian Arts and Culture Fund.

 

         

Rosalind Crisp

Rosalind Crisp ist eine der führenden Tanzkünstler*innen Australiens. 2016 verlieh ihr Frankreich den Chevalier de l'Ordre des Arts et Lettres (Dame of the Arts). Rosalind gründete das Omeo Dance Studio – ein Zuhause des experimentellen Tanzes in Sydney (1996-2004), langjährige Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik Berlin. 2003 Einladung nach Paris als erste assoziierte Choreografin des Atelier de Paris-Carolyn Carlson (2004-2012). Seit über dreißig Jahren entwickelt Rosalind eine radikale physische Kritik am Tanz durch das Tanzen. Die Grundlage ihrer Praxis ist ihre konsequente Solopraxis und ihre langjährige Zusammenarbeit u.a. mit Celine Debyser, Max Fossati, Andrew Morrish, Bo Wiget und den Tanzwissenschaftlerinnen Isabelle Ginot und Susan Leigh Foster. Als Anerkennung für ihren Einfluss auf viele Generationen australischer Tänzer wurde sie 2014 von der University of Melbourne - VCA zum Ehrenmitglied ernannt. www.omeodance.com
 

Eintritt frei