Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

21.08.2023

Practicing Dance Together #1

Dancing
mit Sonja Pregrad
Im Rahmen von TO KEEP IN TOUCH ...
Anmeldung
Ort:
Kreuzberg 1
Möckernstr. 68
10965 Berlin
Termine:
Info:
Offen
In englischer Sprache 
Preis: Einzelsession 15€ / 5er-Karte Morning Sessions 65€ / Flatrate Summer School 105€ 

Beschreibung

Fake Unison as a theoretical-choreographic participatory problem

Das Fake Unisono ist ein verkörpertes Verarbeitungsmodul, das im Rahmen des interdisziplinären Projekts Non-Aligned Movements CHOREOLAB entwickelt wurde. In dieser zweistündigen Session werden wir verschiedene Einheiten ins Spiel bringen, indem wir lernen, uns auf die performativen Nuancen von Architektur, Licht und anderen Elementen um uns herum einzustimmen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, mit der Verkörperung von Sprache zu experimentieren, dauerhafte Bewegungen zu üben und verschiedene Zustände von Resilienz und Verletzlichkeit zu erkunden. Was können wir daraus über Gewicht(-slosigkeit), Macht(-losigkeit), Geschlecht(-losigkeit) und so weiter lernen?  
Biografien

Sonja Pregrad

Sonja Pregrad (Kroatien) ist eine Tanzkünstlerin, Performerin, Organisatorin und Kollobarateurin, die zwischen Zagreb (Kroatien) und Berlin (Deutschland) lebt. Das Aufwachsen in einem osteuropäischen, ehemals sozialistischen Land ist wahrscheinlich eines der Dinge, die ihr Verständnis von Kunst als stets relationales, kollektives und kontextbezogenes Unterfangen geprägt haben. Sie war an verschiedenen Initial-Initiativen innerhalb der Kunstgemeinschaft in Zagreb beteiligt. Sie ist Gründerin und Produzentin des Festivals Improspekcije (seit 2007), der künstlerischen Plattform Fourhanded und des Programms Antisezona im Museum für zeitgenössische Kunst. In ihrer Arbeit als Choreografin versteht sie Tanz immer als relationale Geste. Ihre Choreografien reichen von der Neuerfindung körperbasierter Praktiken bis hin zur Wiederaneignung von Performance-Formaten. Sonja hat sowohl eigene Werke geschaffen als auch verschiedene langfristige künstlerische Kooperationen entwickelt und ihre Arbeiten international aufgeführt. Sie erhielt den kroatischen Theaterpreis für die beste weibliche Performance und das beste Werk insgesamt, zwei kollektive Preise der Kroatischen Tanzunion und eine besondere Erwähnung auf der 26. Slawonien-Biennale. Als Performerin hat sie u. a. mit den Choreographen Meg Stuart und Isabelle Schad sowie der bildenden Künstlerin Sanja Iveković zusammengearbeitet.