Maia Joseph arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich Performance sowie in der Mode- und Filmbranche. Ihr Solostück „The Other“ feierte Premiere beim Interplay Festival 2025 in Turin. Sie arbeitete mit Luna Park und Christoph Winkler zusammen und wird 2027/28 ein neues Werk von Alex Baczyński-Jenkins präsentieren.
Tamar Sonn ist Performerin und Tänzerin und initiiert eigene Projekte. Sie hat mit Choreograf*innen wie Kat Válastur, Shaked Mochiach, Adi Boutrous, Sharon Vazanna, Noa Zuk, Ohad Fishof, Annabelle Dvir, Emanuel Gat, Idan Sharabi, Odelya Kuperberg und Idan Cohen zusammengearbeitet. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit gründete sie verschiedene Plattformen für nachhaltige Arbeitsbedingungen für unabhängige Tänzer*innen.
Merve Salgar ist Tanbur-Spielerin. Sie arbeitet mit Musiker*innen sowohl aus der traditionellen als auch aus der experimentellen Musikszene zusammen. Tief in der osmanisch-türkischen Musiktradition verwurzelt, erforscht sie auch neue Spielweisen der Tanbur und entwickelt so eine persönliche Sprache, die dem Instrument eine zeitgenössische Perspektive verleiht.
Grégoire Simon ist Performer (Viola und Violine), Komponist und Produzent elektronischer Musik. Als Solobratschist des renommierten Ensemble Intercontemporain – Paris konzertierte er weltweit. Simon entwickelte Musik für zeitgenössische Tanzproduktionen, u.a. für Milla Koistinen, Eric Minh-Cuong Castain (Cie Shonen) und Alessandro Sciarroni, die an renommierten Orten europaweit aufgeführt wurden. Mit seinem Projekt SUGAR schlägt Simon Brücken zwischen Kammermusik und Popmusik. Er schuf Auftragswerke für das Ensemble Flashback, Zafraan Ensemble, Solistenensemble Kaleidoskop und Andromeda Mega Express Orchestra.
Ketan Bhatti ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seine Kompositionen wurden an vielen renommierten Bühnen deutschlandweit aufgeführt. Ketan Bhattis Werke wurden von Ensembles wie LUX:NM, Ensemble Resonanz und Ensemble Reflektor auf Festivals wie dem Jazzfest Berlin und den Wittener Tagen für Neue Kammermusik präsentiert. 2013 gründete er mit Cymin Samawatie das mehrfach ausgezeichnete Trickster Orchestra. Batti erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt 2025 den Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis. Nach der Oper „Berlin Alexanderplatz" (Opernwelt: „beste Uraufführung" 09/23) folgte 2024/25 „Der Rote Wal" an der Staatsoper Stuttgart.
Catalina Fernández ist Licht- und Sounddesignerin für Theater, Tanz und Performance. Sie komponiert subliminale Räume und entwirft ortsspezifische Installationen. Sie arbeitet als technische Leiterin in mehreren Produktionen. Fernández studierte Film und Fotografie an der Unitec University in Bogotá und Lichtdesign am Instituto Universitario Nacional del Arte (IUNA), Buenos Aires.
Lidy Mouw arbeitet als Dramaturgin, Choreografin, Regisseurin und Kuratorin in den bildenden und darstellenden Künsten. Sie studierte Tanz, Choreografie und Tanzpädagogik und fokussiert in ihrer Praxis den bewegten und diversen Körper. Ihre Methodik des authentischen künstlerischen Handelns vermittelt sie an Studierende und in partizipativen Formaten. Sie leitet die Mixed-Abled-Künstler*innengruppe hatschisi art in Potsdam.
Natalia Orendain del Castillo ist bildende Künstlerin, Szenografin und Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Oper und Installation und untersucht in ihrer Praxis Raumwahrnehmung, Klang und Alltags-Performativität durch immersive und partizipative Formate. Sie studierte am Centre for Research Architecture (Goldsmiths, University of London) und realisierte Projekte in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Nigeria, Tschechien und Mexiko.
Thelma Bonavita ist Tanzkünstlerin an der Schnittstelle von Choreografie, bildender Kunst und Mode. Bonavita studierte klassischen Tanz, die LABAN-Methode und postmodernen Tanz. Sie entwickelte ein künstlerisches Programm in drei Formaten – Performances, Kostüme und Workshops –, das FLESHION (flesh and fashion) Forschung, die Beziehung zwischen Körper und Mode durch sensomotorische Erfahrungen, sowie ihre eigenen künstlerischen Bekleidungsproduktionen verbindet.
Dora Đurkesac arbeitet in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Intermedia-Kunst und Designforschung mit Skulptur, Klang, somatischen Praktiken sowie visuellen Medien. Seit 2009 kooperiert sie mit Tanzkünstler*innen und Kollektiven und verbindet Tanz, Design und digitale Medien. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Berlin, Amsterdam, Zagreb, in New York und Reykjavík präsentiert. Sie studierte Neue Medien an der Akademie für Bildende Künste und Industriedesign an der Fakultät für Architektur, Schule für Design, in Zagreb.
Büşra Mutlu ist Kulturmanagerin in den Bereichen Kommunikation, Produktion und Redaktion. Sie war Koordinatorin für Kommunikation und Publikumsformate am Pera Museum in Istanbul und Redaktionsleiterin am Odunpazarı Modern Museum (OMM). Mutlu ist Mitbegründerin von Umami Kitap, einem unabhängigen queeren feministischen Verlag in Istanbul. Sie hat einen Bachelor in westlichen Sprachen und Literatur der Boğaziçi-Universität und absolviert derzeit einen Master-Studiengang in Anglistik an der FU Berlin.