Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 4
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Poppy Sanchez

Public Private Parts

Performance · Work in Progress mit Gerard Reyes

Der kanadische Künstler Gerard Reyes wirft die Frage auf, was wäre, wenn wir Sex ohne Scham hätten, versammelt in konsensuellen Übungsräumen, neugierig auf unsere Körper und Fantasien? Was, wenn wir uns jeden Tag Zeit nähmen uns selbst zu berühren, um tiefere Verbindungen zu schaffen? Im Jahr 2020 hat sich eine Gang posthumaner Sex-positive-Geeks zusammengeschlossen, um die sexuelle Intelligenz (SI) der Menschen zu erhöhen, bevor sie durch soziale Angst oder digitale Entkörperung ausgemerzt wird. Eine Reihe ihrer körperlichen Praktiken wird durch umfangreiche Körperarbeit und kosmische Beispiele vermittelt, die Geist und Körper zu mehr Empfindung, Verbindung und Neugierde befähigen werden.

Posthuman sex geeks boost humans' Sexological Intelligence (SI).

Regie, Choreografie, Performance: Gerard Reyes | Performance: JorgeTheObscene, Mara Morgen, Bishop Black, Jasko Fide, KAy Garnellen, Rebecca Jackson, Caritia, Pina Brutal, Valentin Braun, Jessyca R. Hauser, Frida Guilia Franceschini | Video Ko-Regie: Poppy Sanchez | Video DOP: Kevin Klein | Videoschnitt: Julie Favreau | Projektionsdesign: Max Hilsamer | Skulpturen, Video Set Design: Jasmine Reimer | Kostüm: SADAK | Komposition: Devon Bate | Produktionsleitung: Elisa Hengen, Lucie Juneau | Produktion: Gerard Reyes | Koproduktion: Festival TransAmériques | Unterstützt durch: Canada Council for the Arts, Conseil des arts et des lettres du Québec, Goethe Institut Montréal, Société des auteurs et compositeurs dramatiques (SACD) | Internationaler Vertrieb: Plan B Hamburg | Residenzen: Fabrik Potsdam, Tanzfabrik Berlin, Tanzhaus Zürich, Grand Studio (Brussels), Espace Marie Chouinard, Par B.L.eux (Benoît Lachambre), Compagnie Flak, Montréal arts interculturels (MAI), L'université du Québec à Montréal (UQAM) Département de danse

Gerard Reyes

Gérard X Reyes ist Choreograf, Tänzer, Lehrer, Videokünstler, somatischer Sexualberater, intimacy coordinator und Pionier der Kiki-Ballroom-Szene. Gerard hat in Montreal, Toronto, New York, Los Angeles und Berlin gelebt, wo er mit zeitgenössischen, Vogue- und Hip-Hop-Choreografen wie Jérôme Bel, Benoît Lachambre, Bill T. Jones, Luther Brown und Leiomy Maldonado zusammengearbeitet hat. Von 2006-2013 war er Tänzer bei der Compagnie Marie Chouinard.
Gerards erstes Solostück, The Principle of Pleasure, bearbeitet die Themen Kontrolle und Verführung. Es besteht aus Original-Remixen von Songs der Pop-Ikone Janet Jackson und wurde 2016 in der Tanzfabrik Berlin uraufgeführt. Seitdem wird die Arbeit international gezeigt.
Gerard entwickelt derzeit eine Videoinstallations-Performance, Public Private Parts, die im Juni 2021 Premiere haben wird (koproduziert vom Festival TransAmériques, mit Unterstützung der Tanzfabrik Berlin). 
gerardxreyes.com

Eintritt frei
Trotz freiem Eintritt wird ein Ticket benötigt
Bitte rechtzeitig am Ticketcounter abholen (Studio13)