Tanzfabrik
Berlin
Schule
Schule

06.01.2027—10.02.2027

After Glow

Performance-Projekt
mit Maria Colusi
Photo: Dieter Hartwig
Ort:
Uferstudios 3
Badstr. 41A
Uferstr. 23
13357 Berlin
Termine:
Info:
Level: Mit Bewegungserfahrung
Showing: 10.02.2027 / 21:00
In englischer Sprache

Kosten:
↪ Early Bird*: 230€ / erm.: 210€ / Profis: 185€
↪ Early Bird Kombi*: 295€ / erm.: 275€ / Profis: 255€ (Projekt + Contemporary Klasse)

↪ Regulär: 250€ / erm.: 230€ / Profis: 205€
↪ Kombi-Preis: 315€ / erm: 295€ / Profis: 275€ (Projekt + Contemporary Klasse)

*Early Bird bis  23.12.2026

*Profipreise: um Zugang zu diesem Preis zu erhalten, sende bitte eine E-Mail an schule@tanzfabrik-berlin.de und füge einen Nachweis deines professionellen Status bei.

Zur Anmeldung gehe ↪ hier zum Kursplan, navigiere zum 06.01.2027  und wähle „After Glow“ aus.

Beschreibung

„After Glow“ ist ein choreografisches Forschungsprojekt, das sich mittels Bewegung und kollektivem Schaffensprozess mit Intensität, Beschleunigung, Erschöpfung und Erholung auseinandersetzt. Inspiriert von der Atmosphäre einer Party als sozialem und physischem Raum untersucht es Zyklen von Begeisterung, Wiederholung, Entladung, Zusammenbruch und Erneuerung und geht der Frage nach, wie unsere Körper mit den Anforderungen von Leistung, Produktivität, Sichtbarkeit und Zugehörigkeit umgehen. Durch Improvisation, choreografische Komposition und gemeinsames Experimentieren erkunden die Teilnehmenden Rhythmus, Ausdauer, Synchronisation, Widerstand und Ruhe. Elektronische Musik und repetitive Strukturen werden sowohl zur Energiequelle als auch zum choreografischen Rahmen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Gruppe als Raum des Austauschs, in dem unterschiedliche Erfahrungen und Bewegungssprachen zum Material für das kreative Schaffen werden. Die Performance entsteht aus dieser gemeinsamen Erforschung von Intensität, Erschöpfung, Freude und Resilienz.

Zusätzlich findet eine Contemporary Klasse mit Maria Colusi vom 06.01.–10.02.2027 statt | Mo & Mi 18:15-19:45
The transformative body / Movement practice
Dieser Kurs lädt die Teilnehmer*innen dazu ein, ihre Improvisationsfähigkeiten zu erweitern und neue Ansätze für Bewegung, Präsenz und kreative Entscheidungsfindung zu entdecken. Wir erforschen, wie aus verschiedenen Formen, Bewegungsqualitäten, Rhythmen und körperlichen Zuständen neue Ideen entstehen können. Die Klasse beginnt mit einem angeleiteten Improvisations-Warm-up, das Atmung, Schwerkraft, Stützkraft, Koordination, Asymmetrie, Rhythmus, Geschwindigkeitswechsel und kinästhetisches Bewusstsein miteinander verbinden. Dabei erkunden wir das Wechselspiel zwischen Kraft und Sanftheit, Kontrolle und Loslassen sowie Aktion und Reaktion und schaffen Raum für Intuition, Flow und Offenheit gegenüber dem Unbekannten. Durch vielfältige Bewegungsaufgaben, Partner*innenarbeit und spontane Kompositionen in Duos, Trios und in Gruppen entwickeln die Teilnehmer*innen ihre Kreativität, Wahrnehmungs- und Zuhörfähigkeit sowie ihr kompositorisches Bewusstsein und verfeinern somit ihre Fähigkeit, im Moment präsent zu reagieren, Entscheidungen zu treffen und Bewegung unmittelbar zu gestalten. 
Biografien

Maria Colusi

Maria Colusi ist eine argentinische Tänzerin und Choreografin, die in Berlin lebt. Sie war Mitglied des Contemporary Ballet des Teatro General San Martín, der Tangokinesis Company in Buenos Aires sowie von Sasha Waltz & Guests. Anschließend begann sie, ihr eigenes künstlerisches Werk zu entwickeln. In ihrer Arbeit betrachtet sie Choreografie, Klang und Wahrnehmung als miteinander verbundene Bereiche, wobei der Schwerpunkt auf dem Körper als einem sensiblen und relationalen System in ständiger Veränderung liegt. Anstatt Formen darzustellen, untersucht sie in ihren Arbeiten, wie Bewegung in Echtzeit zur Konstruktion von Erfahrung und Realität beiträgt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im DOCK11, beim Soundance Festival im ACUD-Theater, beim Mercurio Festival in Palermo, beim Once Festival in Freiburg und im Delphi-Theater präsentiert. Sie erhielt Stipendien und Förderungen von der Akademie der Künste, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin sowie vom Dachverband Tanz Deutschland über DIS-TANZEN.