In Zusammenarbeit mit dem ZTB e.V.* und externen Gästen finden im Rahmen des Projekts RESIST! vom 05. März bis 07. Mai wöchentlich „Assemblies“ statt: Immer donnerstagabends** von 17-19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, in Uferstudio 5 zusammenzukommen.
Das Assembly am 12.03. wird mit einer offenen Versammlung vom
Zeitgenössischen Tanz Berlin e.V. (ZTB) organisiert: Der Verein Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB) vertritt seit 2000 die Interessen von Akteur*innen aus Tanz, Choreografie und Performance in Berlin. Ziel ist es, faire und produktive Rahmenbedingungen für die Kunstform Tanz zu schaffen sowie eine transparente und gleichberechtigte Kommunikation zwischen Künstler*innen, Politik und Öffentlichkeit zu fördern.
Mit dem Format der „Assemblies“ (dt. Versammlungen) möchten wir der freien Szene Raum und Zeit für einen breiteren, kulturpolitischen Austausch bieten. Digitale Verbindungen begünstigen eine schnelle, weitestgehend anonyme und individuelle Meinungsäußerung. Wir setzen auf realen sozialen Zusammenhalt. Mit den „Assemblies“ schaffen wir ein solidarisches Setting, innerhalb dessen live und vor Ort reflektiert und diskutiert werden kann. Wir wollen uns gemeinsam darüber auseinandersetzen, wie wir die Freiheit der Kunst nachhaltig verteidigen können – gegenüber den aktuellen Kürzungen in der Kulturförderung sowie gegenüber der Normalisierung rechter Positionen in der breiten Gesellschaft.
Während jedes Assembly ruft das
Freelance Dance Ensemble Berlin mit einem 10-15minütigen Input alle Tanz- und Kulturschaffenden dazu auf, ihre veränderten Lebensrealitäten sichtbar zu machen. Mehr dazu
hier.Hier der offizielle Aufruf des Vereins Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB e.V.):
„Wir laden alle Mitglieder und Nichtmitglieder herzlich zu unserer Versammlung ein – eine Gelegenheit, unseren Puls zu fühlen und zusammenzukommen. Womit ringt ihr und wogegen leistet ihr Widerstand: Fürsorge und Ausbeutung, Gemeinschaft und Einsamkeit, Sichtbarkeit und Unsichtbarmachung und Überleben. Lasst uns aus individuellen Problemen kollektive Fragen machen.
Wir sprechen über unsere miteinander verflochtenen Kämpfe, ohne unsere Unterschiede einzuebnen. Wie zeigen sich diese Spannungen unterschiedlich in unseren Lebensrealitäten, Körpern, Migrationsgeschichten, ökonomischen Positionen und künstlerischen Konstellationen? Wie können wir gemeinsam widerständig sein, wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Gemeinschaft ist nicht einfach da. Hier können wir sie praktizieren.
Bringt eine Frage mit. Bringt eine Erfahrung mit. Bringt eine Freundin oder einen Freund aus dem Feld mit, deren oder dessen Stimme ihr ebenfalls verstärken möchtet. Lasst uns die Bedürfnisse sichtbar machen, um unsere Agenda für die nächsten 1,5 Jahre auszurichten. ZTB ist so stark wie die Stimmen und die Vielfalt seiner Mitglieder. Je mehr wir sind, desto besser.
WIR vom ZTB e.V. STÄRKEN die Infrastruktur für Tanz, Choreografie und Performance in Berlin.
VERTRETEN Ihre Interessen gegenüber Politikern, Stadträten und der Öffentlichkeit.
VERBINDEN Künstler und Kulturschaffende, um gemeinsame Krisen zu bewältigen.
TEILEN Wissen und bauen durch regelmäßige Workshops kollektive Kraft auf.
BEHANDELN relevante Themen in unseren Arbeitsgruppen.“