Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne

16.04.2026

moving forward/ Lernen aus vergangenen Bewegungen

Open Studio · Diskurs
von Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB)
Im Rahmen von RESIST!: Assembly
Photo: Mayra Wallraff
Ort:
Uferstudios 5
Badstr. 41A
Uferstr. 23
13357 Berlin
Termine:
Info:
Dauer ca. 120 Min
Freier Eintritt. First come, first served. 

Beschreibung

In Zusammenarbeit mit dem ZTB e.V.* und externen Gästen finden im Rahmen des Projekts RESIST! vom 05. März bis 07. Mai wöchentlich „Assemblies“ statt: Immer donnerstagabends** von 17-19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, in Uferstudio 5 zusammenzukommen. 

Das Assembly am 16.04. wird von der AG Tanz und Elternschaft organisiert: Die AG wurde 2020 im Zeitgenössischen Tanz e.V. gegründet. Sie setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen tanzschaffender Eltern und kulturelle Teilhabe von Sorgetragenden ein. 2023 entwickelte sie den „Kids & Caregivers Rider“, eine Handlungsempfehlung mit konkreten Impulsen, wie Spielstätten familien- und elternfreundliche Veranstaltungen umsetzen können. Künstlerisch und kulturpolitisch aktiv entwickelt die AG Formate, die Hürden abbauen und neue Freiräume eröffnen. 

Mit dem Format der „Assemblies“ (dt. Versammlungen) möchten wir der freien Szene Raum und Zeit für einen breiteren, kulturpolitischen Austausch bieten. Digitale Verbindungen begünstigen eine schnelle, weitestgehend anonyme und individuelle Meinungsäußerung. Wir setzen auf realen sozialen Zusammenhalt. Mit den „Assemblies“ schaffen wir ein solidarisches Setting, innerhalb dessen live und vor Ort reflektiert und diskutiert werden kann. Wir wollen uns gemeinsam darüber auseinandersetzen, wie wir die Freiheit der Kunst nachhaltig verteidigen können – gegenüber den aktuellen Kürzungen in der Kulturförderung sowie gegenüber der Normalisierung rechter Positionen in der breiten Gesellschaft.

Während jedes Assembly ruft das Freelance Dance Ensemble Berlin mit einem 10-15minütigen Input alle Tanz- und Kulturschaffenden dazu auf, ihre veränderten Lebensrealitäten sichtbar zu machen. Mehr dazu hier.

Hier die offizielle Einladung der AG Tanz und Elternschaft:

„Wir laden Menschen allen Alters, Sorgetragende, Kinder, Freund*innen und Kolleg*innen zu einem interaktiven und bewegten Austausch ein. Gemeinsam wollen wir Utopien für eine für-sorgende und gleichberechtigte Gesellschaft entwickeln, ausgehend von den Forderungen feministischer Initiativen in Ost und West für eine neue Verfassung am Runden Tisch im Jahr 1989. Diese blieben damals weitgehend unberücksichtigt. Aber wo stünden wir heute, wenn sie alle umgesetzt worden wären? Gemeinsam mit unserer Gäst*in und allen Teilnehmer*innen bauen, gestalten und tanzen wir Ideen und Forderungen für unsere Zukunft.“

Barrierefreiheit
Studio 5 ist stufenlos erreichbar, verfügt jedoch über eine erhöhte Holzbodenfläche, die über eine 1,5% geneigte Anlegerampe erreichbar ist. Rollstuhlplätze sind verfügbar. Die barrierefreie Toilette befindet sich im Foyer des Studios.
  
Bei weiteren Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen für diese Aufführung wenden Sie sich bitte an: zugang@tanzfabrik-berlin.de
Weitere Informationen zur Barriere-Freiheit finden sich auf unserer Seite: https://www.tanzfabrik-berlin.de/de/barrierefreiheit# 
Credits
Credits 
Mitglieder der AG Tanz und Elternschaft: Claudia Garbe, Anja Kolmanics, Diana Naber, Jasna L. Vinovrški, Saskia Oidtmann, Linda Scholz, Steffi Sembdner, Maria Walser, Isabel Mohn, Johanne Timm, Anna Weißenfels.

Das Projekt RESIST! wird von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen des Programms "Residenzförderung Tanz 2025–2027" gefördert. An RESIST! wird zudem Kristina Kusmina Dreit teilnehmen, Live Works Fellow 2026, unterstützt durch Centrale Fies und Tanzfabrik Berlin BÜHNE.  

*Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. 
**bis auf die Osterferien 
Biografien

Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB)

Der Verein Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB) vertritt seit 2000 die Interessen von Akteurinnen aus Tanz, Choreographie und Performance in Berlin. Ziel ist es, faire und produktive Rahmenbedingungen für die Kunstform Tanz zu schaffen sowie eine transparente und gleichberechtigte Kommunikation zwischen Künstlerinnen, Politik und Öffentlichkeit zu fördern. Seit 2017 versteht sich der ZTB ausdrücklich als offene Plattform für die Vielfalt zeitgenössischer choreographischer und performativer Praktiken.