Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne

29.10.2026—30.10.2026

I want revenge, grandma

Performance · Tanz
von Colleen Ndemeh Fitzgerald
Im Rahmen von Shape Festival
Tickets
Ort:
Uferstudios 14
Badstr. 41A
Uferstr. 23
13357 Berlin
Tickets:
Pay what you can (3/5/10/15/20/25) 
Dauer:
ca. 60 Min
Termine:
Barrierefreiheit:
Barrierefrei Übertitelung

Beschreibung

Was macht die koloniale Beziehung zwischen Liberia und Deutschland aus? Was sagt uns diese Beziehung über den größeren Kontext der jahrhundertelangen Unterdrückung Afrikas und seiner Menschen durch Europa? In dieser sinnlichen und vielschichtigen Performance lädt Colleen Ndemeh das Publikum dazu ein, sich mit alten Wunden, harten Schalen und verstaubten Museumsvitrinen auseinanderzusetzen, ihrer zu gedenken und sie aufzubrechen.
Anhand ihrer selbst erdachten Rahmenstruktur der vier R – „Restitution, Reparationen, Rache und Rückkehr“ – analysiert sie die Vergangenheit und bleibt gleichzeitig mit konkreten Forderungen für die Gegenwart und Zukunft verbunden. Ihre Kpelle-Wurzeln nutzt Colleen Ndemeh als Technologie, neue Wege zu öffnen für das, was als nächstes kommt.
Was kommt nach Jahrhunderten kolonialer Gewalt?
Barrierefreiheit, Inhaltshinweise & Sensorische Reize
Die Performance findet in Studio 14 statt, Studio 14 liegt nahezu ebenerdig. Der Eingang ist über Studio 13, hier gibt es von außen zum Eingang des Studio 14 eine leichte Bodensteigung von 1,0%. Das Studio 14 verfügt über 2 Rollstuhlplätze. Die barrierefreie Toilette befindet sich im Foyer der Studios 3, 4 und 5.  Hierfür müssen circa 6 Meter über den Hof passiert werden. Es werden Stühle sowie Beanbags als Sitzgelegenheit zur Verfügung stehen. Zwei Rollstühlplätze stehen zur Verfügung.

Die Aufführung findet in englischer Lautsprache statt. Während der Aufführung werden deutsche Untertitel eingeblendet. Im Verlauf der Aufführung kommt es zu lauten Geräuschen und plötzlichem Lärm. Ohrstöpsel sind am Eingang des Studios erhältlich. Es wird Interaktion mit dem Publikum geben. Es werden Szenen mit körperlicher Gewalt im Zusammenhang mit Kolonialismus dargestellt.

Bei weiteren Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen für diese Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: zugang@tanzfabrik-berlin.de
Weitere Informationen zur Barriere-Freiheit finden sich auf unserer Seite: https://www.tanzfabrik-berlin.de/de/barrierefreiheit#

Auf dem Gelände der Uferstudios steht ein Ruheraum zur Verfügung, sprechen Sie dafür unser Abendpersonal an.
Credits
Konzeption, Performance: Colleen Ndemeh Fitzgerald
Videoschnitt: Julia Cohen Ribeiro
Sounddesign: Nancla
Lichtdesign: Catalina Fernandez, Lou Oelrich
Mentoring, Support: Atabey fka Carlos Maria Romero, hn lyonga, iki yos peña narváez

Eine Produktion von Colleen Ndemeh Fitzgerald in Zusammenarbeit mit dem HZT Berlin.
Biografien

Colleen Ndemeh Fitzgerald

Colleen Ndemeh Fitzgerald ist multidisziplinäre Performancekünstlerin, Aktivistin und Kulturarbeiterin mit Wurzeln in der Kpelle-Gemeinschaft (Liberia) und der irisch-amerikanischen Diaspora. Sie erlangte einen MA in Performance an der Universität der Künste Berlin – HZT (Deutschland). Sie hat in Nord- und Südamerika, Westafrika und Europa performt und unterrichtet, darunter bei den Tanztagen Berlin (2025) und der Venice Biennale (2024). 2016 war sie Mitgründerin von Kukily, einem afrofeministischen Kunstkollektiv, das grenzübergreifend in den Bereichen Performance, audiovisuelle Medien, Installation und community-orientierte Projekte arbeitet.