Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne
Bühne
Bühne
Wedding 14
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
Bühne
Bühne
Photo: Moritz Majce + Sandra Man

Narkosis

Raumchoreografie mit Moritz Majce, Sandra Man

In ihren Raumchoreografien entwerfen Moritz Majce und Sandra Man Zuschauerräume, in denen Schauen und Hören zu unmittelbaren körperlichen Erfahrungen werden. Ihr Zugang sucht nach etwas anderem als dem spiegelbildlichen Gegenüber von Darsteller und Publikum. In »Narkosis« machen sie dieses narzisstische Verhältnis zum Thema und versetzen es in einen Schwebezustand: Zwischen Narzissmus als Gegenwartssymptom und dem antiken Mythos von Narziss und Echo, zwischen Blick und Stimme, Bild und Körper entfaltet sich ein Gleiten und Driften, das Selbstverliebtheit in Selbst-
vergessenheit verwandelt und den Zuschauerraum zu einer Höhle werden lässt.

Gliding between gaze, voice, image and body.

Idee, Konzept: Moritz Majce + Sandra Man | Mit: Charlie Fouchier, Christine Börsch-Supan und einem Raumchor | Eine Produktion von Moritz Majce + Sandra Man, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, unterstützt von der Tanzfabrik Berlin.

Im Rahmen der Tanzkampagne „Watch Me Dance“.

Sa 4.11. After Talk im Anschluss an die Vorstellung.

Moritz Majce

Moritz Majce lebt und arbeitet in Berlin und Wien. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Städelschule in Frankfurt a.M. Mit Sensationen im Alleingang (2005 und 2006) beginnt der Schwerpunkt seiner Arbeit: Das Verhältnis von Kunstwerk und Betrachter*in. Er bearbeitet seitdem in Installationen, Choreographien und Videos die Beziehung von Schauen und Angeschaut werden, den Zwischenraum von Publikum und Werk. Mit Die Umsetzung (2011, Localize Festival/Potsdam, 2012 Ballhaus Ost/Berlin) beginnt die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Moritz Majce und Sandra Man. Über die gemeinsamen Arbeiten Festung / Europa (2015, Sophiensaele/Berlin), Narkosis (2017, imagetanz Festival/Wien, Open Spaces/Tanzfabrik Berlin), Choros I-VI (2016-2018, Flutgraben/Berlin, Kunstraum Lakeside/ Klagenfurt, Collegium Hungaricum/Berlin, WUK performing arts/Wien, Open Spaces/Tanzfabrik Berlin) entwickeln sie Raumchoreographien: bewegliche Installationen und begehbare Performances. Objekte, Videos, Texte und Performer*innen bilden flüssige Umgebungen für Zuschauer*innen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Natur und Technik. Ihre Raumchoreographien werden international gezeigt und vor allem von Wien und Berlin gefördert.

Sandra Man

Sandra Man lebt und arbeitet in Berlin, Wien und Obervellach. Nach ihrem Studium der Literatur­wissen­schaft und Philosophie begann sie als Autorin und Künstlerin zu arbeiten. In Texten, Videos, in der Zusammenarbeit mit Performer*innen beschreibt sie Räume. Ihr Schreiben fließt durch verschiedene Medien, seit Ellipsen (2014) entsteht es vor allem in Zusammenhang mit Raumchoreographien aus Körpern, Objekten, Bildern und Sprache. Mit Die Umsetzung (2011, Localize Festival/Potsdam, 2012 Ballhaus Ost/Berlin) beginnt die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Moritz Majce und Sandra Man. Über die gemeinsamen Arbeiten Festung / Europa (2015, Sophiensaele/Berlin), Narkosis (2017, imagetanz Festival/Wien, Open Spaces/Tanzfabrik Berlin), Choros I-VI (2016-2018, Flutgraben/Berlin, Kunstraum Lakeside/ Klagenfurt, Collegium Hungaricum/Berlin, WUK performing arts/Wien, Open Spaces/Tanzfabrik Berlin) entwickeln sie Raumchoreographien: bewegliche Installationen und begehbare Performances. Objekte, Videos, Texte und Performer*innen bilden flüssige Umgebungen für Zuschauer*innen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Natur und Technik. Ihre Raumchoreographien werden international gezeigt und vor allem von Wien und Berlin gefördert.

Deutschlandpremiere