Tanzfabrik
Berlin
Bühne
Bühne

02.11.2017—05.11.2017

Narkosis

Raumchoreografie
von Moritz Majce, Adam (aka Sandra) Man
Im Rahmen von Open Spaces#3-2017
Photo: Moritz Majce + Sandra Man
Ort:
Uferstudios 14
Badstr. 41A
Uferstr. 23
13357 Berlin
Termine:
Info:

Deutschlandpremiere

Beschreibung

In ihren Raumchoreografien entwerfen Moritz Majce und Sandra Man Zuschauerräume, in denen Schauen und Hören zu unmittelbaren körperlichen Erfahrungen werden. Ihr Zugang sucht nach etwas anderem als dem spiegelbildlichen Gegenüber von Darsteller und Publikum. In »Narkosis« machen sie dieses narzisstische Verhältnis zum Thema und versetzen es in einen Schwebezustand: Zwischen Narzissmus als Gegenwartssymptom und dem antiken Mythos von Narziss und Echo, zwischen Blick und Stimme, Bild und Körper entfaltet sich ein Gleiten und Driften, das Selbstverliebtheit in Selbst-
vergessenheit verwandelt und den Zuschauerraum zu einer Höhle werden lässt.

Gliding between gaze, voice, image and body.

Idee, Konzept: Moritz Majce + Sandra Man | Mit: Charlie Fouchier, Christine Börsch-Supan und einem Raumchor | Eine Produktion von Moritz Majce + Sandra Man, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, unterstützt von der Tanzfabrik Berlin.

Im Rahmen der Tanzkampagne „Watch Me Dance“.

Sa 4.11. After Talk im Anschluss an die Vorstellung.

Biografien

Moritz Majce

Moritz Majce (er/ihm) ist ein in Berlin lebender Choreograf und bildender Künstler, der an Choreografien für gemeinsame Räume arbeitet: bewegte Installationen und begehbare Performances. In seiner künstlerischen Praxis interessiert er sich für das, was zwischen Körpern passiert, wenn sie sich begegnen. Seit 2019 arbeitet er an Relational Flow, einer kollektiven Bewegungspraxis für Tänzer, die die Körper und Sinne des Publikums mit einbezieht. www.moritzmajce.com   instagram.com/moritzmajce

Adam (aka Sandra) Man

Adam Man (er/dey) arbeitet mit Performance, Video und Text. In seinen Arbeiten treten Publikum, Performer*innen und Landschaften in unmittelbare Beziehung. Nähe wird zu künstlerischem Material und die Umgebung zum Erfahrungsraum. Durch Choreografie, Sprache und Video entstehen Live Environments – offene Gefühlsräume, in denen sich eine gemeinsame Sensibilität für die Erde entfalten kann. Adams Arbeiten werden unter anderem in der Tanzfabrik und den Sophiensaelen (Berlin), im brut (Wien), beim Metropolis Festival (Kopenhagen) und im Kunstraum Lakeside (Klagenfurt) gezeigt.