Tanzfabrik
Berlin
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Uferstudios 1
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Lena Mody

Cassandra has turned - 1

Performative Installation von Kareth Schaffer
Im Rahmen von Open Spaces#3-2017

Lasst uns Cassandra, die alte Prophetin unbequemer Wahrheiten, wecken, sie abstauben, sie umdrehen und ins Licht halten! Kareth Schaffer findet in der antiken Prophetin ein lebendiges Archiv potentieller Zukünfte, alternativer Vergangenheiten, größerer und kleinerer Katastrophen und multiversaler Utopien. Der unaufhörliche Strom mehrsprachig gesprochen-, gesungen- und getanzter Prophezeiung spült den Staub aus Wahrheit und Lügen, aus Mythen und Legenden, aus rhetorischen Gesten und endlosen Choreografien ab. Ebenso wie sich das Publikum durch den Raum bewegt, bewegt sich in Schaffers performativer Installation ein Trio von Orakeln durch die Zeit.

A spontaneous creation of prophecies.

Konzept, Choreografie: Kareth Schaffer | Performance: Ilya Noé, Kareth Schaffer, Lisa Vereertbrugghen | Musik: Alessio Castellacci | Kostüm: Lena Mody | Eine Produktion von Kareth Schaffer. »Cassandra has turned – 2« folgt 2018 in den Sophiensaelen.

Im Rahmen der Tanzkampagne „Watch Me Dance“.

Einlass von 17:00-20:30

Kareth Schaffer

Kareth Schaffer ist Choreografin und Performerin: In ihren „post-postmodernen“ Tanzstücken hat sie bisher u.a. Prophezeiungen, Schlammcatchen, Thriller, Synchronschwimmen, Foley, Emoticons und Gesprächsformate unter die Lupe genommen. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören ein Diptychon über die tragische Heldin Kassandra (Cassandra Has Turned 1 + 2, 2018), ein Fanfiction-Stück über Angela Merkel (Merkel Dances, 2019) und eine umfassende Untersuchung von Foley, der Nachvertonung von Geräuschen im Film, als choreografisches Werkzeug (Unheard Of, 2016). Schaffer ist Pina-Bausch-Stipendiatin und wurde vom Jahrbuch Tanz für die Auszeichnung „Tänzerin des Jahres 2018“ nominiert.

Work-in-progress
Eintritt frei