Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 4
Badstr. 41A, Uferstr. 23
13357 Berlin
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Photo: Pascal Stodieck

SAI - Athingthatfeels

Performance · Premiere mit Enrico L'Abbate aka Rilaben

S.A.I. (Acronym) Sex. Appeal. Inorganic; simple present, second person, of the Italian verb ‘sapere‘/ ‘to know‘.

Inspiriert von Mario Perniolas Begriff des Anorganischen, untersucht »SAI« die Sinnlichkeit des Abstrakten. Indem Rilaben sich mit Körpern, Objektivierung, Oberflächen, Undurchlässigkeit und Übergängen beschäftigt, kreiert er eine immersive dezentrale Landschaft, einen Dialog über Geben und Nehmen, und lädt das Publikum in dieses unbekannte Terrain ein. »SAI« testet eine nicht-hierarchische Beziehung zwischen Menschen, Raum, Zeit und der Welt, in der wir leben, zwischen der Wahrnehmung von Schönheit, zwischen dem Inneren und Äußeren von uns selbst.

Choreografie, Performance: Rilaben | Performance: Alexandra Zoe | Toningenieur, Musik: Errikos Stamatakis | Visuals: Pascal Stodieck | Kamera: Pamela Barberi | Unterstützt von Sosta Palmizi, Fosca, Tatwerk, Vivaio del Malcantone.

Enrico L'Abbate aka Rilaben

Rilaben ist ein Performer, Autor, Forscher. Studierte Architektur, PAP in Bilbao/Amsterdam und A. Nikolais Pädagogik-Zertifikat Technik, studierte auch einige Release, Laban und M. Feldenkrais innerhalb der S. Bucci Company sowie verschiedene Ansätze zum Körper in den darstellenden Künsten. Er arbeitet durch Intuition und Schichtung der Improvisation, um eine lebendige Installation von Körpern zu schaffen, die mit philosophischer Annäherung an die Kunst, der Wahrnehmung des Publikums an das Ereignis, experimenteller oder Popmusik und einem ortsspezifischen Rahmen verbunden sind. Er arbeitet mit verschiedenen Kompanien als Tänzer, Pantomime, sogar in vielen Operntheatern zusammen, wie z.B. mit Abbado, Martone, Fura dels Baus, R. Andò usw. Sein erstes 'CONT'-Stück, inspiriert durch Plastik, tägliche Verschmutzung und Widerstand, schafft er mit 'A Man Without Qualities' von R. Musil. Eine erste Version entwickelt er 2012 mit der Musik von JD Zazie in Florenz, Poznan und im Guggenheim-Museum von Bilbao in einer Duo-Version mit C. Abati, die durch Italien und Portugal reisen wird. DUO" mit C. Abati ist 2014/15 RILABENs zweites Werk/Kollaboration, Residenz bei Vivaio del Malcantone, SPAM Lucca, Limonaia /Company Blu, Spazio K. Prato und Premiere im Ada-Studio Berlin. BOWO, drittes laufendes Projekt ab 2013/2017, ist von der Gruppe Cso inspiriert, die LABEN eingeladen hat, in einer Workshop-Session in San Sebastiàn über Deleuze-Guattari, die Theorie von A. Artaud, "Ein Körper ohne Organe", mit Live-Musik von JD Zazie zu unterrichten. Neue Aufführungsprojekte im Jahr 2017, IN-EXtension aus Becketts "All strange away". "SAI, a thing that feels", inspiriert von M. Perniola "The sex appeal of the anorganic", tänzerische Stimmkörper live in einer audiovisuellen Beziehung mit Objekten und anorganischer Realität in den Uferstudios, Tanzfabrik Berlin mit A. Zoe, P. Stodieck, Noir Fidelity records di errikos Stamatakis, A. Cojaniz. Auch Teil von MOR 2017, Monat der Forschung in Uferstudios, und von "The Cleaners", die für M. Abramovic spielen.

Eintritt: 15 / 10€
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