Tanzfabrik
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Foto: Arwid Lagenpusch

Volkseigene Körper

Buchpräsentation mit Jens Richard Giersdorf

In seiner 2013 in den USA erschienenen Monografie "The Body of the People" untersucht Jens Richard Giersdorf die gleichermaßen staatstragende und widerständige Funktion von Choreografie in Ostdeutschland. Dabei verbindet er Archivrecherchen, critical theory, Interviews und persönliche Berichte mit tanzwissenschaftlichen Analysen.
Anlässlich des Erscheinens der deutschen Fassung "Volkseigene Körper" diskutiert der Autor mit der Tanzwissenschaftlerin und Dramaturgin Constanze Schellow und dem Übersetzer Frank Weigand über nationale Wissenschaftskontexte und Lücken in der deutsch-deutschen Tanzgeschichtsschreibung.
Weitere Informationen: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2892-0/volkseigene-koerper?c=765

Mit freundlicher Unterstützung der Lilian Karina Stiftung und des Marymount Manhattan College. Transcript Verlag, Bielefeld, 2014.

Jens Richard Giersdorf

Jens Richard Giersdorf studierte Theater-, Tanz- und Musikwissenschaft an der Universität Leipzig und ist Inhaber eines Ph.D. in Dance History and Theory der University of California, Riverside. Er war Professor am Department of Dance Studies der University of Surrey und an der University of California, Riverside. Derzeit unterrichtet er am Marymount Manhattan College, New York. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen die Politiken von Choreografie, Nation und lokaler Verortung in einem globalen Kontext, sowie die disziplinäre Geschichte der Epistemologie der Tanzwissenschaft. Seine Monografie The Body of the People: East German Dance since 1945 (deutsch: Volkseigene Körper: Ostdeutscher Tanz seit 1945) ist die erste tanzwissenschaftliche Studie über Tanz in Ostdeutschland als Werkzeug zur Disziplinierung und zum Widerstand. Er lehrt zu den Themen kritische europäische Tanzgeschichte, Politiken diziplinärer Diskurse über Verkörperung und Tanzausbildung, sowie zu den Politiken von Tanz und Bewegungspraxis.
Eintritt frei