Tanzfabrik
Berlin
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13357 Berlin
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Photo: Georg Baur

Les Imprédictibles

Experiment · Premiere mit Felix Mathias Ott, Corbusier

Das gemeinsame Interesse, mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert zu werden, brachte die Künstler Corbusier und Felix Mathias Ott zusammen. Nach mehreren Treffen in einem Tanzstudio, bei denen sich gegenseitige Liebe, Respekt und ein künstlerischer Austausch entwickelten, beschlossen sie das Projekt »Les Imprédictibles« anzugehen. Ein Duett zwischen Mensch und Katze. Innerhalb dieser Konstruktion werden sie die Unvorhersehbarkeiten ihrer Zusammenarbeit untersuchen. Die Entfaltung ihrer Beziehung wird dabei zu einer choreografischen Architektur, in der das Konstruktions- material nur Integrität sein kann.

The dependencies, adaptations and alienations become a source of inspiration.The attempt of creating a moment of truth a goal to reach

Konzept, Choreografie, Performance: Corbusier, Felix Mathias Ott | Künstlerische Beratung: Amandine Cheveau | Bühne: Felix Mathias Ott | Produktionsleitung: Inge Zysk | Dank an Daniele Drobny, Henrich Jelinek | Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

Felix Mathias Ott

Felix Mathias Ott, geboren in Süddeutschland, lebt und arbeitet seit 15 Jahren in Berlin. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bühnenplastiker und im Anschluß ein Studium am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin für zeitgenössischen Tanz, Kontext und Choreografie. Er arbeitet als Performer und tourt seit 2011 mit seinen eigenen Produktionen durch Europa und Asien. Seine künstlerische Arbeit und Recherche wird vom europäischen Netzwerk APAP - advancing performing arts project unterstützt. Seine Arbeit tendiert dazu eher reflexive als konzeptuelle Räume zu schaffen, in der die Zuschauer dazu eingeladen sind, eine eigene unbewusste Welt zu entdecken. www.felixmathiasott.com

Corbusier

Corbusier wurde Anfang 2017 in Berlin von einer Orientalischen Mutter und im beisein seines Sphinx Vaters zur Welt gebracht. Sein müheloses und elegantes Auftreten brachte ihm den Namen Corbusier ein. Er wurde in jungen Jahren von einer Künstlerin und einem Philosophen adoptiert, welche sein Interesse an Kunst weckten und ihn auch dazu brachten, sich mit seinen eigenen Fragen über das Leben auseinanderzusetzen. Später wurde er kastriert, um nicht von dieser Beschäfftigung abgelenkt zu werden. Seit dem lebt er ein Mönchsleben, in völliger Abstinenz und entwickelte ein Erscheinungsbild, das rein wie Gletscherwasser ist und in seiner Körperlichkeit den Vergleich mit einem Shaolin-Mönch nicht zu scheuen braucht. Sein Interesse an Designmöbeln zeigt er mit einer seltsamen heftigen Leidenschaft, ist aber ansonsten ein ruhiges und nachdenkliches Wesen, das neben seinen Leidenschaften dem ordinären Katzenleben nachgeht und auf Heizungen herumhängt.

Eintritt: 15/10€
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