Zum Abschluss des Projekts RESIST! wird das Uferstudio 14 zu einem Ort besonderer Begegnung. Künstler*innen des Projekts, Gäste und Publikum kommen zusammen, um angesichts von Kürzungen, Rechtsdruck und einer Welt regressiver Entwicklungen die Kraft sozialer Bündnisse sichtbar zu machen und gemeinsam Perspektiven künstlerischen Widerstands zu teilen.
Der Abend „Voices of Resistance“ versammelt künstlerische Positionen, die sich mit Fragen von Körper, Abwesenheit und Erinnerung, Arbeit und Erschöpfung sowie den Bedingungen des Tanzschaffens auseinandersetzen. In unterschiedlichen performativen Formaten wird Widerstand als körperliche, soziale und ästhetische Praxis verhandelt – etwa im Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Verschwinden, in der Auseinandersetzung mit prekären Arbeitsrealitäten oder in kollektiven Prozessen des Zusammenkommens. Bewegungen, Stimmen und Materialien werden dabei zu Trägern von Erfahrung, Beziehung und politischer Aussage und eröffnen Perspektiven auf Verkörperung, Gemeinschaft und künstlerische Handlungsmacht.
Der Abend, der der freien Berliner Tanzszene gewidmet ist, eröffnet mit einem Input von Bárbara Santos, Leiterin des KURINGA Theater Berlin und Gründerin des Ma(g)dalena International Network. Im Anschluss folgen Showings, Interventionen und Beiträge der beteiligten Künstler*innen.
Den Ausklang bildet eine Party des getanzten Widerstands mit DJ Nomi.
Das Projekt „RESIST!“ bietet dreizehn Künstler*innen über einen Zeitraum von zweieinhalb Monaten Raum für Praxis, Austausch und Diskurs – weitgehend frei von Leistungsdruck. Im Mittelpunkt stehen Zeit, Verbindung und Momente des Innehaltens als wesentliche Voraussetzungen künstlerischer Arbeit.