Zum Abschluss des Projekts RESIST! wird das Uferstudio 14 zum Ort einer besonderen Begegnung: Künstler*innen des Projekts, Gäste und Publikum kommen zusammen, um die Kraft sozialer Bündnisse und deren Beharrlichkeit sichtbar zu machen. Angesichts von Kürzungen, Rechtsdruck und einer Welt, in der regressive und konservative Entwicklungen auf der Tagesordnung stehen, wollen wir deutlich machen: Die freie Szene lässt sich nicht verdrängen. Wir widerstehen – zusammen – und beweisen, wie wichtig Kunst und Kultur für eine freie Gesellschaft sind.
RESIST! ist ein Projekt, das dreizehn Künstler*innen über zweieinhalb Monate Proberaum, Raum für Praxis, Austausch und Diskurs ermöglicht – fast bedingungslos und nicht leistungsgebunden. Denn künstlerisches Schaffen braucht mehr als Druck und Dringlichkeit: Es braucht Anschlussmöglichkeiten, Nährböden und auch Momente des Innehaltens, um kontinuierlich wachsen und überleben zu können.
Der Abend beginnt mit einem inhaltlichen Input zum Thema neue Formen des Faschismus, Widerstand und Zusammenhalt. Anschließend präsentieren verschiedene Künstler*innen Ausschnitte ihrer Arbeiten, kurze Interventionen, Aufrufe und vieles mehr.
Am Ende verwandelt sich Studio 14 in einen Dancefloor – denn gemeinsam zu tanzen und körperliche Verbindungen zu schaffen, setzt ein Zeichen gegen Vereinzelung und wird so selbst zu einer Form des Widerstands.
Der genaue Ablauf des Abends wird Ende April hier veröffentlicht.