Ausgehend von ihren gemeinsamen und individuellen künstlerischen, kuratorischen und institutionellen Praktiken stellen Alexander Roberts und Marta Keil Open-Source-Ansätze vor, mit denen wir gestalten können, wie wir in den darstellenden Künsten zusammenarbeiten. Wie können wir gemeinsam Kunst machen, ohne dass dabei Erschöpfung und Schaden entstehen, und stattdessen Arbeitsbedingungen schaffen, die uns stärken? In einer gemeinsamen Übung werden wir uns vorstellen, wie wir gemeinsam ein Projekt planen, um dabei zu erfassen, was die Teilnehmenden erschöpfen, ausschließen oder stärken könnte, und zu erkunden, wie diese gemeinsamen Erkenntnisse die Arbeit prägen können. Wir werden darüber nachdenken, wie wir mit konkurrierenden Bedürfnissen umgehen, Grenzen aushandeln, sowie Accountability und gemeinsame Verantwortung praktizieren können, um in den von uns geschaffenen Bedingungen navigieren zu können.