Tanzfabrik
Berlin
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Wedding 5
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13357 Berlin
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Photo: Blind Date

Blind Date

apap production studio Berlin · Performance · Premiere mit Christina Ciupke, Igor Dobricic, Clément Layes, Ayşe Orhon, Jasna L. Vinovrški, Litó Walkey

»Meine Lieben, fast zufällig öffnete ich die Oblique Strategies App auf meinem Handy. Die erste Strategie, die erschien, spiegelt sich in unserem Projekt wider: Nur ein Teil, nicht das Ganze. Eine Vorstellung von Blindheit als erhebliche Einschränkung einer umfassenden Sichtweise; eine Logik der ‘zufälligen‘ Begegnung, die eine koexistierende Vielzahl von Perspektiven erlaubt...«
»Blind Date« ist ein Unterfangen, bei dem das aus Interaktionen zwischen den Künstler*innen geflochtene Gewebe der Zusammenarbeit die Arbeitsmethode und das Thema wird. Wie die Performer*innen ihre in-ternen Beziehungen gestalten, wird bestimmen, was sie mit ihrem Publikum teilen.

Only a part, not the whole.

Von und mit Ayse Orhon, Christina Ciupke, Clément Layes, Igor Dobricic, Jasna L. Vinovrški, Litó Walkey | Licht, Sound: Catalina Fernandez I Produktionsleitung, PR: Barbara Greiner | Produktion: A lot of body GbR | Koproduktion: Tanzfabrik Berlin | Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, konfinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

Christina Ciupke

Christina Ciupke lebt als Choreografin und Performerin in Berlin. Ihre Projekte entwickelt sie  mit Künstler*innen aus dem Bereich Tanz und anderen Künsten. Innerhalb dessen entstehen spezifische Räume und Situationen, wo Nähe und Distanz, Intimität, Zeitempfinden und das Zusammensein von Zuschauer*in und Performer*in immer wieder neu verhandelt werden. Intensive Zusammenarbeiten verbinden sie mit den Choreograf*innen Nik Haffner, Mart Kangro, Jasna L. Vinovrški und Ayşe Orhon, dem Komponisten Boris Hauf, dem Dramaturgen Igor Dobričić und dem bildenden Künstler und Performer Darko Dragičević. 2013 erhielt Christina Ciupke einen Master of Arts in Choreografie (AMCh) an der Amsterdam School of the Arts. Von 2016 -2020 war sie mit der Tanzfabrik Berlin als Künstlerin im europäischen Netzwerk apap - advancing performing arts project vertreten.

Igor Dobricic

Igor Dobricic, born in Serbia, lives in Berlin. He completed his undergraduate studies in Theatre, Film, Radio, Television and Dramaturgy at the Academy of Dramatic Arts in Belgrade and attended a Master of Theatre at the DasArts in Amsterdam. From 1995 to 1999 he worked as a dramaturge at the Belgrade International Theatre festival (BITEF). In 1999 he moved to Amsterdam and worked until 2008 as the program officer for the arts at the European Cultural Foundation. In 2009 he received the position of fellow researcher at the Amsterdam School of the Arts where he articulated a long term project called Table Talks. From 2010 to 2011 he was the in-house dramaturge of Het Veem Theatre in Amsterdam. During this period he also regularly teaches dramaturgy, concept development and philosophy at the Amsterdam School for New Dance (SNDO). 
 As a dramaturge he is working internationally with choreographers and creators such as Guillaume Marie, Diego Gil, Jenny Beyer, Shannon Cooney, Meg Stuart amongst others. He is also active as an advisor and mentor with continuous engagements from different theatres and insitutions (K3, DasArts etc.). He is regularly invited to give workshops and lectures at Art/Dance Festivals and educational platforms as ImpulsTanz, Vienna; Tanzfabrik, Berlin and many more. His long standing professional interests lie in public events situated in the in-between of different contexts. Thus he moves between theatre and visual arts, professional and non professional status, individual and group work, aesthetics and ethics.

Clément Layes

coming soon

Ayşe Orhon

Ayşe Orhon ist in Boston geboren und in Istanbul aufgewachsen; sie ist bosnischer Abstammung und arbeitet als Tänzerin und Performerin in Berlin. Orhon ist Absolventin der Artez (HKA, 2001) und dem Master Choreografie-Programm in Amsterdam (AHK), welches sie im Jahr 2013 mit ihrer Recherche "Permeable Manifestations" abschloss. Ayşe Orhon zeigte ihre Arbeiten auf verschiedenen Festivals in Europa, z.B.: Can You Repeat? (2007), hava (2009), ÇOK (2010), folk (2011) und thinging (2013), wobei die Zuschauer*innen schließlich zu den einzigen Akteur*innen der Veranstaltungen wurden. Vor Kurzem hat Orhon zusammen mit Litó Walkey ein Projekt für den Houseclub im HAU (Fearless Listening) geleitet. Im Rahmen von OPEN SPACES gab es bereits eine Zusammenarbeit zwischen Ayşe Orhon und Christina Ciupke (At Close Distance). Orhons choreografische Arbeiten und ihre Lehre sind durch das gemeinsame Interesse an kollektiver Präsenz verbunden sowie durch das Interesse an der Erzeugung einer Störung, sowohl in der Wahrnehmung als auch in der Handlung. Indem Ayşe Orhon mit Bewegung, Klang und Text arbeitet, nähert sie sich den Sphären zwischen Vertrautem und Unbekanntem, zwischen Wissen und Nichtwissen, was ein Gefühl der Expansion von Raum und Zeit erzeugt. Hierdurch werden Grenzen unscharf und die feinen Linien, die eine Entität von der anderen trennen, verblassen.

Jasna L. Vinovrški

 Jasna L. Vinovrški, geb. in Zagreb, arbeitet als Performerin, Choreografin und Lehrerin. Nach ihrem Abschluss an dder Essener Folkwang Hochschule hat sie als professionelle Tänzerin und Performerin für verschiedene europäische Tanzkompagnien gearbeitet. "Which Club?”, eine ihrer ersten Arbeiten, wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2006 erhielt sie das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und das DanceWeb-Stipendium des Goethe-Instituts. Im Jahr 2008 gründete sie zusammen mit ihrem Partner Clément Layes die Kompagnie Public in Private. Im Jahr 2012 erhielt Jasna ihren MA-Abschluss in Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT). Im Jahr 2014 wurde sie eingeladen, am zweijährigen EU-Kanada-Projekt "Migrant Bodies" teilzunehmen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ihr Solostück "Staying Alive", das seit 2016 auf Tournee in Europa, Kanada und New York ist. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit lehrt sie regelmäßig an Hochschulen und Instituten wie dem HZT in Berlin, der HfMT in Köln, der ADU in Zagreb und der Mimar Sinnan Universität in Istanbul.
Jasna setzt sich stark für die Schaffung alternativer Plattformen für Berliner Künstler*innen ein, insbesondere aus dem Tanz- und Performancebereich; u.a. hat sie an der Entstehung von "3AM Event", Montag Modus Klimata und Flutgraben-Performances mitgewirkt.
http://www.publicinprivate.com; https://www.facebook.com/publicinprivate/

Litó Walkey

Litó Wakey ist Choreografin, Performerin und Lehrende mit Wohnsitz in Berlin. Ihre in Europa und USA präsentierten Arbeiten beinhalten of Hand, of Book of Motion, (2006), aswebegin / Weld Company (2013), Where’s the rest of me (2012), Like that, Like this (2008), instanded i turn (2006), The Missing Dance No.7 (2005), und wings raised to a second power (2002). Von 2002 bis 2009 war Litó Mitglied der Performancegruppe Goat Island aus Chicago. Sie kollaboriert regelmäßig mit Künstler_innen wie Boris Hauf, Myriam van Imschoot, Jeanine Durning, Lucy Cash and Karen Christopher und hat als Performerin (u.a.) mit den Choreografinnen Vera Mantero and Martine Piscani zusammen gearbeitet. Bis vor kurzem war Litó Professorin und Leiterin des BA Dance Context Choreography Programms am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. Sie unterrichtet regelmäßig am DOCH (University of Dance and Circus) in Stockholm, Schweden und wird oft eingeladen, choreografische Arbeiten zu begleiten. Litó absolvierte ihren BA und Masters Studiengang in Choreografie an der AHK, der Hochschule der Künste in Amsterdam.

Eintritt: 15/10€
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