Tanzfabrik
Berlin
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13357 Berlin
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Photo: Evan Loxton

Rita Klaus

Performance · Premiere mit Martin Hansen

Vor einiger Zeit lebte und starb eine Person. Wir haben sie nie getroffen oder gesehen, nicht einmal ihr Grab. Nur durch das, was sie zurückließ, wissen wir, dass sie existiert hat. Ihr Name war Rita Klaus. Sie war ihre eigene Archivarin, sie bewahrte alles sicher auf. Analog. Wir haben ihr Archiv zufällig in einer Wüste gefunden. »Rita Klaus« ist ein neues zeitgenössisches Tanzstück, ein Stück für Perfor- mer*innen und Geister. Es ist eine Auseinandersetzung über das Theater als Behälter für Verbleiben- des und über das, was in den Trümmern einer verfallenen Zeit passiert. »Rita Klaus« fragt, was es bedeutet, sich zu erinnern.

Haunt me, haunt me do it again.

Konzept, Choreografie, Performance: Martin Hansen | Co-Kreation, Performance: Xenia Taniko | Dramaturgie, Text: Mila Pavicevic | Sound, Komposition: Brandon Johnson | Lichtdesign: Gretchen Blegen | Set Design: Julian Weber | Kostüm: Evan Loxton | Produktion: Giulia Messia | Unterstützt durch Residenzen im Tanzhaus Zürich, Dancehouse Melbourne, Marin Držić Theatre Dubrovnik | Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds in Koproduktion mit dem radialsystem Berlin.

Martin Hansen

Martin Hansen studierte am Victorian College of the Arts in Melbourne, Australien. In Australien arbeitete Martin in verschiedenen Kontexten und Funktionen, u.a. mit Kompanien wie Chunkymove (Gideon Obarzanek), Not Yet Its Difficult (David Pledger) und Hydra Poesis (Sam Fox). Er ist Mitbegründer von ‘Underpass’, einem Ensemble für Spontane Choreografie, deren Arbeiten in Melbourne und Berlin gezeigt werden mit Unterstützung von Arts Victoria, The Besen Foundation und dem Arts House. Darüber hinaus entwickelte Martin eine Arbeitsbeziehung zu Cobie Orger, aus der die Arbeiten Human Edit (2005) und The Lost Living (2010) hervorgingen. Außerdem entwickelt und/oder kollaboriert Martin in der Entstehung von Installationen, Filmen und anderen performativen Werken für AREA Gallery, The National Gallery of Victoria, Brunswick st Gallery und Dancehouse. Martin zeigte seine performative Installation Sport Macht Dick beim Melbourne Next Wave Festival kuratierten Programm ‘The Sports Club Project’ am Melbourne Cricket Ground im Mai 2010. In Europa hat Martin in zahlreichen Projekten und in verschiedenen Kontexten in Salzburg, Dublin, Wien, Düsseldorf und Warschau mitgearbeitet, u.a. tanzte er in Christoph Winklers Taste of Ra und dem Solo Baader. 

Eintritt: 15/10€
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