Dance Intensive Collective

Das Dance Intensive Programm der Tanzfabrik Berlin startete 2004 unter der pädagogischen und künstlerischen Leitung von Gisela Müller und entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren zu einem immer beliebteren und gefragten Orientierungs- und Fortbildungsprogramm. Die Zahl der BewerberInnen steigert sich jedes Jahr und Interessenten kommen mittlerweile aus der ganzen Welt. Ein Teil der BewerberInnen hat bereits fundierte Tanzkenntnisse und hat den Wunsch, die eigene kreative Sprache weiter zu entwickeln. Andere kommen ganz offen in das Programm, um sich im Bereich Tanz zu orientieren und ihren persönlichen Weg zu finden. Alle TeilnehmerInnen profitieren sehr von dem Ansatz, gezielt in ihren individuellen Stärken gefördert zu werden und den eigenen physischen Ausdruck bzw. die eigene Präsenz zu finden. Das wird durch die Tatsache bestätigt, dass zunehmend AbsolventInnen an gefragten Hochschulen in BA- und MA-Studiengängen im Bereich Tanz, Choreografie und Performance angenommen werden, sei es am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz/Berlin, an der Hochschule für Musik und Tanz/Köln, bei den Performance Studies/Universität Hamburg, CUP/ Hochschule für Musik und Darstellende Kunst/Frankfurt/Main und Justus-Liebig Universität/Gießen, Folkwanghochschule/Essen, bei P.A.R.T.S/Brüssel, SEAD/Salzburg, Skolen for Moderne Dans/Kopenhagen, School For New Dance Development/SNDO/ Amsterdam, Doch/Stockholm, Laban Center/London oder an der Artesis Hogeschool Antwerpen. Andere fanden direkt ihren Weg in die Kunst und begannen als Performer zu arbeiten.

Das Dance Intensive Collective
Eine Gruppe von Absolventen aus dem Jahrgang 2013/14 hat sich entschieden, die während des DI Programms vorgeschlagenen Arbeitsweisen in Eigenregie weiterzuführen und als Kollektiv zusammen zu arbeiten, mit dem Ziel die Möglichkeiten und Grenzen einer kollektiven Arbeitsweise auszuloten: das Dance Intensive Collective. Dieses wird begleitet von Gisela Müller als Mentorin. Die Tanzfabrik Berlin dient weiterhin als Arbeitsort und bietet die Möglichkeit der öffentlichen Präsentation. Die erste Performance mit dem Titel „Bleiben will ich wo“ fand im Dezember 2014 statt. Weitere Aufführungen im April 2015 in Zagreb im Rahmen des Festivals Task sowie im Rahmen von Summer Spaces 2015 im Juli in der Tanzfabrik Berlin/Wedding.